Warum empfinden wir mehr Zufriedenheit in natürlichen Umgebungen?

Worum es geht: Das »Mappiness Project« hatte zum Ziel, Daten von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu sammeln, um herauszufinden, bei welchen Aktivitäten man sich am glücklichsten fühlt. Sie kamen zu dem Schluss, dass man sich in der Natur am wohlsten fühlt, zum Beispiel auf Wanderwegen.

Warum darüber geredet wird: Die Schlussfolgerungen aus dem ersten Datensatz des Mappiness Project (der 20.000 Menschen umfasste) wurden vor fast zehn Jahren veröffentlicht. Aber ein neues Buch mit dem Titel Don't Trust Your Gut (Vertraue nicht deinem Bauchgefühl), geschrieben von dem Datenwissenschaftler Seth Stephens-Davidowitz, stützt sich auf dieses Projekt.

In einem Interview mit Vox weist Stephens-Davidowitz darauf hin, dass unser Bauchgefühl uns oft dazu verleitet, unsere Zeit mit dem Scrollen in den sozialen Medien oder dem Dahinvegetieren auf der Couch vor dem Fernseher zu verbringen – Aktivitäten, die vielleicht unterhaltsam sind, aber keinen starken Zusammenhang mit tatsächlichem Vergnügen oder Zufriedenheit aufweisen.

Für uns Christen ist es nicht überraschend, dass es eine Abkürzung zu Frieden und Freude ist, Zeit in der von Gott geschaffenen Welt zu verbringen, aber es ist interessant darüber nachzudenken, dass unsere Intuition uns nicht immer zu unseren glücklichsten Orten führt.

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