Wäre es nicht schön, wenn man durch das Elternwerden auch ein perfekter Mensch werden würde? Leider (und wie viele von uns nur zu gut wissen) funktioniert das nicht ganz so. Geistliches Wachstum ist ein fortlaufender Prozess, aber wir können unseren Teenagern vorleben, wie man Fehler macht, wenn wir sie machen. In einem Artikel von Vox ging es vor Kurzem darum, wie wir unseren Kindern helfen können, eine gesunde Einstellung zu Fehlern zu entwickeln, zu ihnen zu stehen und vorwärtszugehen.

Ehrlichkeit und das Anbieten einer eventuell notwendigen Entschuldigung, kann ein Umfeld schaffen, in dem Gespräche gedeihen.
(Symbolbild) Foto Kindel Media, Pexels.

Man fühlt sich oft besonders verletzlich, wenn man sich bei einem Jugendlichen entschuldigt, der nur darauf zu warten scheint, dass man einen Fehler macht. Und nur weil wir nach einem Streit die Schuld zugeben, heißt das nicht, dass unsere Jugendlichen reif genug sind, um zu erkennen, ob sie ein Problem mitverursacht haben. Wir dürfen jedoch nicht zulassen, dass wir diese Dinge als Grund dafür nehmen, uns nicht zu entschuldigen. Ein Gespräch, in dem Erwartungen darüber geweckt werden, wie gesunde, echte Entschuldigungen aussehen, schafft die Grundlage für eine einfachere Versöhnung (ganz zu schweigen davon, dass weniger Gelegenheit besteht, Bitterkeit wachsen zu lassen), wenn es das nächste Mal einen Familienkonflikt gibt.

Hier sind einige Fragen, die helfen sollen, das Gespräch in Gang zu bringen:

  • Wann habt ihr euch in letzter Zeit gewünscht, dass sich jemand bei euch entschuldigt, was aber nicht geschah?
  • Könnt ihr euch an eine Situation erinnern, in der ihr jemanden beleidigt und euch entschuldigt habt, aber die Entschuldigung nicht angenommen wurde?
  • Wie sieht eine gesunde, aufrichtige Entschuldigung aus, und welche Rolle spielt sie in Beziehungen innerhalb der Familie?
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