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Inspire Einheit 36: Mose erlebt Zeichen und Wunder

Wie funktioniert das INSPIRE Curriculum?

In jeder Einheit geht ihr durch mehrere interaktive Diskussionsphasen. Die Diskussionsfragen helfen euch, junge Menschen in ihrem Lesen und Interpretieren der Bibel zu fördern.

Für wen ist INSPIRE gemacht?

  • Für Gruppen mit 6 bis 30 Jugendlichen
  • Für junge Menschen zwischen 11 und 17 Jahren
  • Für Jugendleiter:innen mit wenig Zeit

Wie funktioniert es?

  1. Phase: Herausfinden, was im Text passiert
  2. Phase: Die wichtigsten Teile des Textes identifizieren
  3. Phase: Den Inhalt auf unsere Situation anwenden
  4. Phase: Verstehen, was Gott heute sagt

Ohne Bibel geht’s nicht

Da dieses Curriculum ein Hilfsmittel zum Verstehen der Bibel ist, funktioniert es am besten, wenn jede:r Jugendliche eine Bibel zur Hand hat. Bitte jede Woche jemanden, den Text vorzulesen, während die Jugendlichen mitlesen. Es ist auch praktisch, wenn sie während des Teachings ihre Bibeln offen vor sich haben, sodass sie ihre Antworten auf Textbelege stützen können, und nicht nur raten.

💡
Pro-Tipp: Schau dir als Leiter:in die Fragen und Spiele vorher an, um dich mit Bibeltext, Thema und den Spielen vertraut zu machen.

Andacht

Icebreaker – Fragebogen zu den ägyptischen Göttern

⏱ 15 Minuten

Heute betrachten wir einen bekannten Teil der Bibel: Mose gegen Pharao. Verteile den Fragebogen zu den ägyptischen Göttern. Heute betrachten wir eine Reihe von Ereignissen, die im alten Ägypten stattgefunden haben. Hier sind einige Bilder und Schnitzereien von ägyptischen Göttern, die zu einigen ihrer Hieroglyphen gehörten. Kannst du den richtigen Namen und die Beschreibung des ägyptischen Gottes den unten stehenden Bildern zuordnen?

Einführung

⏱ 1 Minute

Letzte Woche stand Mose vor einer Art Mauer. Gott hatte ihm gesagt, er solle den Pharao bitten, das Volk für 3 Tage gehen zu lassen, um Gott in der Wüste anzubeten. Er sagte Mose, dass das Herz des Pharaos hart sein und dass der Pharao seine Bitte ablehnen würde. Leider wurde der Pharao wütend und zwang die hebräischen Arbeiter, noch viel härter zu arbeiten. Die Arbeiter machten dann Mose für ihr Elend verantwortlich. Moses erwartet, dass Gott sofort mit einer Machtdemonstration reagiert. In diesem Moment hält sich Gott zurück und Mose erkennt, dass er mehr denn je auf Gott angewiesen ist…

Teaching – Ägyptische Nachrichtenmeldungen treffen ein

⏱ 25 Minuten

📖 LEST 2. Mose 7, 1-7

In den nächsten 4 Kapiteln wird etwas Erstaunliches passieren. (Anstatt die nächsten 4 Kapitel zu lesen, teilen wir die Jugendlichen in 5 Gruppen auf, um nur zwei von den Plagen zu lesen). Lest die Stellen durch und notiert alles Interessante, das euch vielleicht bisher noch nicht aufgefallen ist.

Dann möchten wir, dass ihr in euren Gruppen eine kurze 3-minütige Nachrichtenmeldung zusammenstellt, die ihr dem Rest der Gruppe vorführt. Fühlt euch frei, euren Berichten weitere Details hinzuzufügen. Ihr habt 10 Minuten Zeit!

Team 1) 7,14-25 (Wasser wird zu Blut) &  8:1-11 (Froschplage)

Team 2) 8,12-15 (Mückenplage) & 8,16-28 (Fliegenplage)

Team 3) 9,1-7 (Viehpest) & 9,8-12 (Geschwüre)

Team 4) 9,13-35 (Hagel) & 10,1-20 (Heuschreckenplage)

Team 5) 10,21-29 (Finsternis) & 11,4-9; 12,1-30 (Erstgeborene sterben)

Teaching – Frage- und Antwortbogen

⏱ 15 Minuten

Bezieh dich auf die Bilder auf dem Fragebogen zu den ägyptischen Göttern (und die Anmerkungen unten.) Erkläre, wie jede der aufgetretenen Plagen zeigte, dass Gott (Jahwe) absichtlich demonstrierte, dass die Götter, auf die die Ägypter vertrauten, nichts waren im Vergleich zu ihm. Sieh, ob die Jugendlichen die Götter auf ihrem Blatt den Plagen zuordnen können, die der Herr benutzt hat, um sie zu besiegen.

Blut und Frösche – 2. Mose 7,14-25 & 8,1-11

Die Blutplage im Nil sollte zeigen, dass er mächtiger war als Chnum, der Wächter des Nils, und Hapi, der Geist des Nils. Sie konnten Gott nicht davon abhalten, ihren eigenen Fluss stinken zu lassen.

Die Froschplage richtete sich gegen die Fruchtbarkeitsgöttin Heket, die in Form eines Frosches dargestellt wurde. Die Ägypter hätten sich an diese Göttin gewandt in der Erwartung, dass sie etwas dagegen unternimmt, da sie anscheinend die passende Göttin dafür war.  Die Fruchtbarkeitsgöttin der Frösche hatte jedoch keine Macht, die Vermehrung der Frösche zu verhindern.

Mücken oder Läuse und Fliegen – 2. Mose 8,12-28

Gott ließ die Mückenplage aus der Erde aufsteigen, um zu zeigen, wie machtlos Geb, der Gott der Erde, war. Er war auch der Ehemann der Göttin Nut, der Göttin des Himmels. Damit zeigte Gott, dass er mächtiger war als die beiden Götter der Erde und des Himmels.

Es war der Herr, der allmächtige Gott, den Moses verehrte, der die Erde, den Himmel und alles darin erschaffen hat. Khepri, der Gott der Schöpfung (mit einem Käferkopf), hatte also keine Macht über die Insekten, als Gott die Fliegenplage schickte.

Vieh – 2. Mose 9,1-7

Die Viehpest war ein Angriff auf Apis und Hathor, die die Gestalt eines Stiers/einer Kuh annahmen und das ägyptische Vieh schützen sollten. Das Vieh der Hebräer blieb jedoch unversehrt, was zeigt, dass der Herr, der allmächtige Gott, am Werk war. Es war an der Zeit, dass die Ägypter aufhörten, einer Lüge zu glauben und zu erkennen, wer wirklich Gott war.

Geschwüre – 2. Mose 9,8-12

Die Ägypter verließen sich in Sachen Heilung auf die Göttin Isis. Als jedoch die Ägypter, einschließlich der Magier, mit Geschwüren übersät waren, die Hebräer jedoch nicht, zeigte sich ein weiterer Gott, den sie anbeteten, als machtlos im Vergleich zu Gott.

Hagel – 2. Mose 9,13-35

Als der Hagel vom Himmel kam, haben die Ägypter zur Göttin Nut geschaut, um sie zu retten. Aber selbst der Pharao und seine Offiziere konnten sich dem nicht entziehen. Die Ägypter, die Gott fürchteten, trafen Vorsichtsmaßnahmen und retteten ihre Sklaven und ihr Vieh. Diejenigen, die die Ohnmacht ihrer Götter immer noch nicht einsehen konnten, mussten die Konsequenzen tragen.

Heuschrecken – 2. Mose 10,1-20

Als Nächstes schickt der Herr einen Sturm, um einen riesigen Heuschreckenschwarm zu bringen. Die Menschen waren machtlos, um eine solche Katastrophe zu stoppen, ebenso wie die Götter, die sie verehrten, um die ägyptischen Ernten zu schützen. Osiris war der Gott der Unterwelt und seltsamerweise auch für die Ernte verantwortlich! Und Seth, der Gott der Stürme und der Unordnung, hat dies nicht verursacht und konnte es auch nicht verhindern.

Finsternis – 2. Mose 10,21-29

Als Nächstes wurde Ra, der ägyptische Sonnengott, regelrecht vorgeführt. Was nützt ein Sonnengott, wenn er sein Volk nicht vor der Finsternis schützen kann! Die Finsternis blieb drei Tage bestehen, doch die hebräischen Israeliten hatten Licht an ihren Wohnorten, was zeigt, dass der allmächtige Gott im Gegensatz zu Ra für die Seinen sorgen konnte.

Die Erstgeborenen – 2. Mose 11,1-10

Zum Schluss musste Gott den Pharao selbst herausfordern. Er wurde von den Ägyptern verehrt und sie hielten ihn für den Sohn des Ra. Der Pharao hatte viele Gelegenheiten, das Volk gehen zu lassen, aber er nutzte keine von ihnen. Doch Gott musste immer wieder beweisen, dass er der Herr ist und sein Volk auf eine Weise beschützt, wie es die ägyptischen Götter nicht konnten. Vers 7: »Dann werdet ihr erkennen, dass der Herr einen Unterschied macht zwischen Israel und Ägypten.«

Das Passah – 2. Mose 12,1-30

Bei der letzten Plage mussten die Israeliten Glauben üben. Sie mussten ein Lamm schlachten und ihre Türpfosten mit seinem Blut bestreichen, damit ihre erstgeborenen Kinder nicht getötet wurden. Das Lamm musste perfekt sein. Das Leben des Lammes sollte für das Leben des erstgeborenen Kindes der Familie bezahlen.

Gott gab einen Hinweis auf etwas, das er viele Jahre später machen wollte. Eines Tages würde sein eigener Sohn wie das Lamm geschlachtet werden. Das Blut, das bei der Tötung Jesu vergossen wurde, sollte ein Schutz vor dem Strafgericht sein. Jesus wurde getötet, damit wir vor dem Untergang bewahrt werden können. Um das ewige Leben zu erlangen, müssen wir unser Leben durch das Opfer Jesu decken lassen. Der Glaube, dass er zu unserem Schutz geblutet hat und gestorben ist, und das Versprechen, ihm zu folgen, wird uns vor dem Tod nach dem Strafgericht bewahren. Wegen Jesus können wir für all unsere Verfehlungen als nicht schuldig befunden werden.

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Zusammenfassung

⏱ 2 Minuten

Zur Zeit Mose wandte sich der Pharao der Ägypter immer an einen spezifischen Gott, um Hilfe für die Versorgung des Volkes zu erhalten. Er vertraute den Magiern und Priestern bei der Kommunikation mit diesen Göttern. Waren sie einfach nur kunstvolle Schnitzereien? Oder repräsentierten sie Dämonen und Geister?

Es war klar, dass die Magier an übernatürliche Kräfte gewöhnt waren, die nicht von Gott stammten, und sie unterdrückten das Volk des Herrn, des allmächtigen Gottes. Deshalb handelte Gott mit Macht, um dem ägyptischen Volk zu zeigen, dass sie Götzen verehrten, die seiner Macht nichts entgegenzusetzen hatten. Der Herr, der allmächtige Gott, zeigte bei jedem Götzen, den die Ägypter als Gott aufgestellt hatten, dass er größer war.

Das sollte den Hebräern auch zeigen, dass der Herr, der allmächtige Gott, ein rettender Gott ist und dass es keinen größeren gibt. Dies würde ihnen auch einen Anhaltspunkt für seine noch größere Rettungstat geben, die noch kommen sollte.

Gebet

⏱ 3 Minuten

Gib den Jugendlichen, die Gelegenheit, dieses Gebet in ihrem Herzen zu beten: »Vater Gott, ich glaube an dich. Ich erkenne, dass es keinen mächtigeren Gott gibt als dich. Danke, dass du deinen Sohn Jesus gesandt hast, damit er lebt, stirbt und wieder aufersteht. Mir ist klar, dass er das getan hat, damit ich nach dem Strafgericht vor dem Tod gerettet werden kann. Es tut mir leid, was ich alles falsch gemacht habe. Herr Jesus, ich gebe dir mein ganzes Leben. Ich möchte für den Rest meines Lebens dir folgen. Bitte gib mir deinen Heiligen Geist, damit ich weiß, dass du bei mir bist. In Jesu Namen, Amen.«

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