Aus der Andachtsreihe »Warum ich glaube«

In dieser Andachtsreihe tauchen wir tief in das Herz des christlichen Glaubens ein. Jede Lektion fordert uns heraus, nicht nur zu akzeptieren, »was« wir glauben, sondern auch zu verstehen, »warum« wir es glauben. Eine Entdeckungsreise, um unseren Glaube fest zu verankern

Jede Lektion ist mit interessanten Fakten und Diskussionsthemen gefüllt. Einige Gruppentreffen könnten deshalb zu lang werden. Wenn das passiert, fühl dich frei, einen geeigneten Punkt zu finden, um die Diskussion zu pausieren und beim nächsten Mal fortzusetzen.

Lektion 1 - Warum ich an das Christentum glaube
Hier erkunden wir, was das Christentum von anderen Glaubensrichtungen unterscheidet und warum es als der einzig wahre Weg zu Gott betrachtet wird.

Lektion 2 - Warum ich glaube, dass Gott real ist
Wir setzen uns mit verschiedenen Argumenten und Beweisen auseinander, die die Existenz Gottes stützen. Es geht darum, wie wir wissen können, dass Gott real ist und warum wir an ihn glauben.

Lektion 3 - Warum ich glaube, dass Jesus wichtig ist
Diese Lektion gibt den Jugendlichen das nötige Rüstzeug, um sich gegen gängige Missverständnisse und falsche Darstellungen über das Leben, Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus zu wehren. Dabei legen wir Wert auf solide Fakten und Argumente.

🎯
Ziele:
1. Die Jugendlichen verstehen die Argumente dafür, dass Jesus gelebt hat, gestorben und von den Toten auferstanden ist.
2. Die Jugendlichen sind von der Bedeutung der Auferstehung berührt.
3. Die Jugendlichen sind motiviert, die Auferstehung Jesu zu verteidigen.

Themen:
Christentum, Kreuzigung, Glaube, Evangelium, Jesus kennenlernen, Auferstehung, Wahrheit

Icebreaker – Wahrheit oder Täuschung?

⏱ 12 Minuten

In dieser Aktivität untersuchen wir, wie leicht Menschen getäuscht werden können und wie wichtig es ist, Wahrheit von Fiktion zu unterscheiden.

🧰
Material: Ein eingeweihter Freiwilliger

Vorbereitung
Wähle vor Beginn der Aktivität einen Freiwilligen aus, der in das Geheimnis eingeweiht ist. Kläre ihn darüber auf, wie der Trick funktionieren wird.

Auswahl des Objekts
Lass den Freiwilligen den Raum verlassen. Dann lass die Klasse ein zufälliges Objekt im Raum auswählen.

Der Hinweis
Wenn der Freiwillige zurückkehrt, stellst du ihm Fragen zu verschiedenen Gegenständen im Raum. In der Frage, die unmittelbar vor der Nennung des ausgewählten Objekts steht, füge das Wort »schön« oder »wunderbar« ein (oder ein anderes Wort auf das du dich mit dem Freiwilligen geeinigt hast). Dies ist der Hinweis für den Freiwilligen.

Beispiel: Wenn die Gruppe die »Uhr« wählt, könnten die Fragen so lauten:
1. Ist das Objekt die Lampe? Der Freiwillige wird »Nein« sagen.
2. Ist es der Stuhl neben Timo? Der Freiwillige wird »Nein« sagen.
3. Ist es das schöne Bild an der Wand? Der Freiwillige wird »Nein« sagen.
4. Ist es die Uhr? Der Freiwillige wird »Ja« sagen, weil dies die Frage nach dem Wort »schön« ist.

Variation
Eine weitere Möglichkeit ist, dem Freiwilligen eine Liste von Gegenständen vorzulesen, indem dieselbe Logik wie oben verwendet wird.

Beispiel: »Welcher ist der richtige Gegenstand? Der Stuhl, der hässliche Teppich, der wunderbare Timo, die Uhr oder die Lampe?«

Achte darauf, dass jemand den Gegenstand zufällig auswählt, damit niemand Verdacht schöpft, und wiederhole dies einige Male, bevor du der Gruppe dein Geheimnis verrätst.

Offenlegung
Nachdem du den Trick ein paar Mal durchgeführt hast, weihe die Gruppe in das Geheimnis ein.

Sag: Ein Trick ist etwas, das täuschen soll. Wir haben hier ein bisschen getrickst, um zu täuschen.

Wie viele von euch sind getäuscht worden?

Viele Menschen haben versucht zu behaupten, dass Jesus ein Betrüger war, und viele haben diese Täuschungen geglaubt. Aber keine dieser Behauptungen ist logisch.

Wer von euch hat den Trick erst verstanden, nachdem ich ihn aufgedeckt habe?
Glaubt ihr, dass es für manche leicht ist, falsche Behauptungen über historische Figuren, wie z.B. Jesus, zu glauben? Warum oder warum nicht?
Welche Methoden oder Beweise nutzen wir, um Täuschungen oder Falschinformationen zu widerlegen?
Was würdet ihr jemandem antworten, der behauptet, bekannte historische Figuren wären nur Erfindungen oder Täuschungen?

Einstieg

⏱ 5 Minuten

Die Frage »Warum ist Jesus wichtig?« klingt für dich vielleicht seltsam. Wenn du schon eine Weile in der Kirche bist, weißt du, dass sich fast alles um Jesus dreht. Und doch bleibt er die umstrittenste Figur in der Kirchengeschichte.

Wie können wir sicher sein, dass er wirklich gelebt hat? Wie können wir wissen, dass er das getan hat, was in der Bibel über ihn steht? Woher wissen wir, dass er seinen Tod nicht vorgetäuscht hat? Wie können wir beweisen, dass er wirklich von den Toten auferstanden ist? Wir wollen versuchen, drei Fragen zu beantworten:

  1. Wie können wir sicher sein, dass Jesus wirklich gelebt hat?
  2. Wie können wir sicher sein, dass Jesus gestorben ist?
  3. Wie können wir sicher sein, dass Jesus von den Toten auferstanden ist?

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Vertiefung

⏱ 45 Minuten

📖 LEST 1. Korinther 15,1-2

Warum betont Paulus hier, dass das Evangelium oder die Wahrheit über Jesus so wichtig ist? (Weil wir durch ihn gerettet werden; ohne ihn ist unser Glaube vergeblich.)

Lasst uns mit den grundlegendsten Fragen beginnen. Woher wissen wir, dass Jesus gelebt hat?

#1 Beweise dafür, dass Jesus gelebt hat

Ich werde einen Abschnitt aus einem Artikel mit dem Titel »Why the historical Jesus did not exist« (Warum es den historischen Jesus nicht gab) vorlesen. Der Artikel versucht, die Existenz von Jesus zu widerlegen.

»Es gibt keine zeitgenössischen historischen Aufzeichnungen über Jesus! Keine schriftliche römische, griechische oder jüdische Quelle aus dieser Zeit (mit Ausnahme der Evangelien) erwähnt einen historischen Jesus oder Christus. Der Name 'Christus' wird in einigen späteren Texten erwähnt (Tacitus, Sueton, Plinius der Jüngere), aber nur als Name des Götzen, den die Christen anbeten. Wir wissen nicht einmal, wer die Verfasser der Evangelien waren, und wir haben nicht die Originalhandschriften selbst. Wir haben nur spätere Abschriften von Abschriften von Abschriften von Abschriften... von verloren geglaubten Originalen. Und bei jeder Abschrift fühlte sich der Abschreiber in der Regel frei, Details zu ändern oder ganze Teile des Manuskripts umzuschreiben. [...] Die Geschichte von Jesus war ursprünglich eine allegorische Erzählung, die teilweise auf dem jüdischen Exodus-Mythos und Josua/Jesus ben Nun, dem Nachfolger Moses, dem jüdischen Messias-Mythos und dem weit verbreiteten heidnischen Mythos vom sterbenden und auferstandenen Gottmenschen Dionysos-Osiris basierte. Spätere ungebildete Christen in Rom, die die tiefere Bedeutung der Texte nicht verstanden, begannen, diese allegorischen Geschichten wörtlich zu nehmen, und das literarische Christentum, wie wir es kennen, war geboren.«

Wie würdet ihr diese Behauptungen widerlegen? (lass die unbequeme Stille zu und gib ihnen ausreichend Zeit nachzudenken. Du wirst überrascht sein, zu welchen Ergebnissen sie kommen).

In einer Welt, in der die Menschen alles Mögliche glauben und ihr Leben danach ausrichten, gibt es nur sehr wenige Menschen, die wirklich glauben, dass Jesus nicht einmal existiert hat. In dem Artikelausschnitt, den ich gerade vorgelesen habe, gibt es für fast alle Punkte einfache Gegenargumente. Lasst uns diese sechs Argumente betrachten.

1. »Es gibt keine zeitgenössischen historischen Aufzeichnungen über Jesus.«

Das ist verwirrend. In dem Artikel wird erwähnt »mit Ausnahme der Evangelien«. Und die Evangelien sind sich einig – Jesus hat gelebt. Sie sagen uns, wo er geboren wurde, wie er zur Welt gekommen ist, wohin er ging, wann er starb und so weiter. Der Autor behauptet, die Texte seien so oft abgeschrieben worden, dass sie ihre Glaubwürdigkeit verloren hätten. Das ist ein schwaches Argument, auf das wir später zurückkommen werden.

2. »Der Name ›Christus‹ wird in einigen späteren Texten erwähnt (Tacitus, Sueton, Plinius der Jüngere), aber nur als Name des Götzen, den die Christen anbeten«.

Zwar haben Tacitus und Plinius der Jüngere nicht an Jesus geglaubt. Jesus nur als Name eines Götzen anzuerkennen, gibt noch keinen Aufschluss darauf, ob er gelebt hat oder nicht.

3. »Wir wissen nicht einmal, wer die Verfasser der Evangelien waren, ...«

Das wissen wir sehr wohl. Historische Zeugnisse der Kirchenväter zeigen uns, wer die Autoren waren. Sie haben die Verfasserschaft der Evangelien den in der Bibel genannten Autoren zugeschrieben.

4. »... und wir haben nicht die Originalhandschriften selbst.«

Wir haben vielleicht nicht die originalen Schriften (auch wenn das einige glauben), aber wir haben Kopien, die weniger als 100 Jahre nach den Originalen entstanden sind. Das ist ziemlich selten für alte Dokumente.

5. »Und bei jeder Abschrift fühlte sich der Abschreiber in der Regel frei, Details zu ändern oder ganze Teile des Manuskripts umzuschreiben.«

Das stimmt nicht ganz. Die Abschreiber, die diese Kopien erstellt haben, waren sehr präzise und gewissenhaft. Und selbst wenn sie Fehler gemacht haben, gab es Kontrollen und Korrekturmechanismen. Außerdem gibt es in den Kopien, die wir haben, keine signifikanten Unterschiede, die die Bedeutung verändern würden. Entweder waren sie sehr sorgfältig oder sie haben alle Kopien verändert, damit sie zufällig alle gleich sind.

6. »Spätere ungebildete Christen in Rom, ...«

Das ist nicht richtig. Paulus war gut gebildet. Lukas war Arzt und Historiker. Die Behauptung, sie seien ungebildet gewesen, steht auf wackeligen Füßen.

Betrachtet man die Fakten, ist es unwahrscheinlich, dass Jesus nicht existiert hat. Es gibt viele Hinweise auf seine Existenz, nicht nur in der Bibel. Hier sind einige Punkte, die verschiedene nichtchristliche Autoren über ihn festgehalten haben:

  1. Jesus war ein jüdischer Lehrer.
  2. Viele Menschen glaubten, dass er Wunder vollbracht hat.
  3. Einige dachten, er sei der Messias.
  4. Die jüdischen Führer haben ihn nicht akzeptiert.
  5. Er wurde unter Pontius Pilatus gekreuzigt.
  6. Obwohl er starb, verbreiteten seine Anhänger seine Botschaft bis nach Palästina und im Jahr 64 n. Chr. bis nach Rom.
  7. Menschen aller Art haben ihn als Gott verehrt.

Das sind viele klare Fakten, die viele Menschen festgehalten haben. Wenn ihr all diese Informationen betrachtet, insbesondere auch die Hinweise aus den Evangelien, auf die wir noch zu sprechen kommen werden, wird klar: Jesus hat wirklich gelebt. Lasst uns nun zum nächsten Punkt übergehen.

#2 Beweise für den Tod Jesu

Dass Jesus gelebt hat, ist das eine. Aber es wird komplizierter, wenn wir darüber sprechen, ob er wirklich so gestorben ist, wie es in der Bibel steht.

📖 LEST Markus 15,15-41 (lass den Text in kleinen Abschnitten von den Jugendlichen lesen)

In diesem Abschnitt erfahren wir:

  • Jesus wurde gegeißelt.
  • Er wurde von Soldaten misshandelt.
  • Sie kleideten ihn in ein purpurfarbenes Gewand und setzten ihm eine Dornenkrone auf.
  • Er wurde gekreuzigt.
  • Über sein Gewand wurde gelost.
  • Während er am Kreuz hing, hing ein Schild über ihm.
  • Er war nicht allein – neben ihm wurden Räuber gekreuzigt.
  • Für drei Stunden wurde es mitten am Tag dunkel.
  • Jesus rief vom Kreuz aus.
  • Man bot ihm ein Getränk an, das er ablehnte.
  • Im Tempel zerriss ein Vorhang.
Wie können wir sicher sein, dass das alles wahr ist?

📖 LEST 1. Korinther 15,3

Warum ist es so entscheidend, dass Jesus gestorben ist?

Man könnte jetzt über Opfer und Erlösung sprechen, aber lassen wir es uns einfacher machen: Wenn Jesus nicht gestorben wäre, wäre unsere Rettung nicht möglich. Und obwohl die Bibel davon berichtet, gibt es dennoch Skeptiker. Doch wenn man sich die brutalen Praktiken von Geißelung und Kreuzigung genauer ansieht, wird klar, dass Jesus tatsächlich gestorben ist.

Was wisst ihr über Geißelung?

Hier sind einige Fakten über die Geißelung, um eventuelle Wissenslücken zu schließen.

Geißelung
Die Geißelung war eine extrem brutale Strafmaßnahme, die von den Römern angewendet wurde:

  • Es waren oft 39 Hiebe, manchmal aber auch mehr.
  • Die Schläge wurden von professionellen Geißlern, in der Regel römischen Soldaten, durchgeführt.
  • Verwendet wurde eine besondere Peitsche, deren Ende sich in 9 Lederriemen aufteilte.
  • An diesen Riemen waren scharfe Gegenstände, wie Knochen, Glas und Steine, befestigt.
  • Geißelungen reichten vom oberen Rücken bis zu den Waden.
  • Durch die Wucht und die scharfen Gegenstände konnten tiefe Wunden entstehen, die in manchen Fällen Muskeln, Venen und sogar innere Organe freilegten.
  • Einige Opfer starben allein an den Folgen dieser Auspeitschung.
  • Der massive Blutverlust konnte zu einem Schockzustand führen.

Die Bibel sagt nur, dass Jesus gegeißelt wurde. Wenn wir nicht wüssten, was Geißelung bedeutet, könnten wir vielleicht glauben, dass Jesus seinen Tod vorgetäuscht hat, wie manche behaupten. Aber angesichts dieser extremen Brutalität ist dies kaum vorstellbar.

Kreuzigung
Die Kreuzigung war eine der grausamsten Hinrichtungsmethoden, die die Römer anwandten:

  • Jesus’ Arme wurden auf den Balken gelegt und festgenagelt.
  • Lange Pflöcke (13 bis 18 cm lang) wurden durch seine Handgelenke getrieben, genau dort, wo der Medianusnerv verläuft – das verursachte extrem starke Schmerzen.
  • Er wurde mit diesem Balken an den senkrechten Pfosten gehoben.
  • Seine Füße wurden ebenfalls festgenagelt.
  • Diese Position und das Körpergewicht bewirkten, dass die Schultergelenke ausgerenkt wurden (prophezeit in Psalm 22).
  • Die Kreuzigungsposition führte dazu, dass Jesus nur schwer atmen konnten. Er musste sich hochdrücken, um zu atmen, wodurch der gegeißelten Rücken jedes Mal am rauen Holz rieb.

Ich verstehe, dass das schwer zu verdauen ist. Es ist in Ordnung, Emotionen zu zeigen. Zu wissen, wie extrem die Situation war lässt keinen Zweifel daran, dass Jesus wirklich gestorben ist.

Nachdem Jesus gestorben war, stach ein römischer Soldat mit einer Lanze in seine Seite. Normalerweise brachen die Römer den Gekreuzigten die Beine, um ihren Tod zu beschleunigen. Bei Jesus war das nicht nötig. Als sie in seine Seite stachen, trat Wasser und Blut aus, was zeigt, dass sein Herz aufhörte zu schlagen und Flüssigkeit sich in seiner Lunge sammelte.

Ein Mediziner wurde einmal gefragt, was er von Jesus' Zustand nach diesen Beschreibungen halte. Seine Antwort war eindeutig: »Jesus war definitiv tot. Daran gibt es keinen Zweifel.«

#3 Beweise für Jesu Auferstehung

Es gibt Theorien, die behaupten, Jesus habe die Geißelung, die Dornenkrone, den Weg zum Kreuz, die Kreuzigung und die Durchbohrung seines Herzens überlebt. Andere sagen, er sei gestorben, aber nicht von den Toten auferstanden. Schauen wir uns dazu einen Abschnitt aus dem Buch 1. Korinther an.

📖 LEST 1. Korinther 15,4-8

Es gibt viele Hinweise dafür, dass die Auferstehung wirklich passiert ist. Lasst uns diese Beweise näher betrachten und dabei einige Fragen an Kritiker stellen: Warum gibt es die christliche Kirche? Wenn Jesus nicht auferstanden ist, was tun wir dann? Warum ist die Kirche entstanden? Warum hat sich die Botschaft verbreitet?

  1. Warum gibt es die christliche Kirche, wenn Jesus nicht wirklich auferstanden ist?
    Kritik ist erlaubt. Tatsache ist, dass eine Gruppe von Menschen beschlossen haben könnte, eine Kirche zu gründen. All diese Beweise werden sich nicht so leicht wegdiskutieren lassen.
  2. Warum wurde der Tag des Gottesdienstes von Samstag auf Sonntag verlegt?
    Wenn Jesus nicht auferstanden ist, warum haben die Menschen den Samstag als Anbetungstag aufgegeben und damit begonnen, am angeblichen Auferstehungstag, dem Sonntag, zu beten?
  3. Warum haben wir Schriften, wie das Neue Testament, die behaupten, dass Jesus auferstanden ist?
    Mehrere Personen wie Matthäus, Petrus und Johannes haben zu diesen Texte beigetragen. Lukas, ein renommierter Historiker, berichtete ebenso darüber. Wären diese Berichte falsch, hätte man sie dann nicht widerlegt?
  4. Wo ist Jesus' Körper?
    Wenn er nicht auferstanden ist, wo ist sein Körper hin?
💡
Vier Theorien zum Verbleib des Körpers Jesu

1. Die Jünger haben den Leichnam gestohlen. Aber warum? Nur um eine unwahre Geschichte zu verbreiten? Und wie hätten sie die Wachen überwältigt, den Grabstein bewegt und den Körper unbemerkt weggebracht? Warum wurde er nie gefunden?

2. Jesus wurde nie begraben. Dies ist unwahrscheinlich. Alle Evangelien berichten von seiner Beerdigung durch Joseph von Arimathäa. Wenn er nicht begraben wurde, was geschah dann mit seinem Leichnam?

3. Jesus überlebte und entkam. Diese Idee erscheint unrealistisch, bedenkt man den Zustand, in dem Jesus war. Jesus wurde gegeißelt und gekreuzigt. Er hatte freiliegende Knochen, durchbohrte Hände und Füße, ein geplatztes Herz und Lungenflügel, und ausgerenkte Schulten. Um zu entkommen. Hätte Jesus die Geißelung und Kreuzigung überlebt, hätte er sich im beschriebenen Zustand
- von etwa 34 Kilogramm Grabtüchern und Gewürzen (typisch für die damalige Zeit) befreien,
- einen Stein aus der Einkerbung rollen, auf der er saß,
- mit den Wachen kämpfen oder sich an ihnen vorbeischleichen
- und sich unbemerkt verstecken müssen,
- ohne eine Blutspur zu hinterlassen,
- ohne müde zu werden oder in Ohnmacht zu fallen.

4. Die Frauen besuchten das falsche Grab. Manche glauben, die Frauen hätten aus Versehen ein leeres Grab besucht. Doch selbst in ihrer Trauer und emotionalem Zustand hätten sie sich an das richtige Grab erinnert. Und wenn sie verkündet hätten, er sei auferstanden, hätten die Behörden das korrekte Grab sicherlich schnell gefunden.
  1. Was ist mit den Erscheinungen Jesu, nach seiner Auferstehung?
    Paulus berichtet, dass Jesus den Aposteln, 500 Menschen, ihm selbst und anderen erschienen ist. Dieser Abschnitt aus dem Korintherbrief ist ein altes Glaubensbekenntnis, das Paulus in seinen Brief übernommen hat. Diese Nähe zum ursprünglichen Ereignis der Auferstehung verleiht dem Bericht zusätzliche Glaubwürdigkeit. Ein Gegenargument ist die Spekulation, dass die Christen in ihrer Trauer und Not Jesus halluziniert hätten. Psychologen lehnen diese Theorie ab, da Massenhalluzinationen äußerst selten sind. (Wie konnte Jesus dann 500 Menschen auf einmal erscheinen?) Und nicht nur das: Wenn sie halluziniert haben, warum ist dann nicht einfach jemand zum Grab gegangen, hat auf den Leichnam gezeigt und die Sache geklärt?
  2. Warum die Märtyrer?
    Das Märtyrertum der Apostel – mit Ausnahme von Johannes – ist ein weiteres starkes Argument für die Auferstehung. Warum sollten diese Männer ihr Leben riskieren und letztlich auch verlieren, wenn sie nicht fest von der Auferstehung überzeugt gewesen wären?

Weitere überzeugende Beweise zusammengefasst:

  • Authentische Quellen, z.B. das Glaubensbekenntnis der frühen Kirche im ersten Korintherbrief bestätigen die Auferstehung.
  • Markus zitiert eine Darstellung der Auferstehung aus einem sehr frühen Zeitraum. Dies spricht dafür, dass sich die Auferstehungsgeschichte nicht hätte verbreiten können, ohne von der Wahrheit widerlegt zu werden.
  • Wäre das Grab nicht leer gewesen, hätte jemand den Leichnam gefunden und den Schwindel aufgedeckt.
  • Im Gegensatz zu späteren, ausschweifenderen Geschichten ist die biblische Erzählung der Auferstehung schlicht und einfach.
  • Die Erzählung von den Frauen, die das Grab finden, spricht für ihre Wahrheit, denn in der damaligen Kultur hätte man Frauen niemals eine so angesehene Stellung eingeräumt.
  • Die frühen Juden fragten nicht, ob Jesus auferstanden war, sondern: »Wo ist sein Leichnam?« Sie dachten, jemand hat den Leichnam gestohlen. Warum? Sie haben das leere Grab gesehen und suchten nach Erklärungen dafür.
Was bewegen diese Beweise über die Auferstehung in dir?
Stärken oder schwächen sie deinen Glauben an die Auferstehung von Jesus?

Verankerung

⏱ 5 Minuten

📖 LEST 1. Korinther 15,12-19

Wenn Jesus nicht auferstanden ist, was trifft laut dieser Bibelstelle auf uns zu? (Wir wären am meisten zu bemitleiden.)

Wir können stundenlang über Apologetik diskutieren, doch eines bleibt unbestreitbar: Wenn Jesus genauso tot ist wie andere religiöse Führer (Buddha, Mohammed, Joseph Smith und andere), dann basiert unser Glaube auf einer Lüge und wir wären ohne Hoffnung. Aber lasst uns den Anfang von Vers 20 lesen.

📖 LEST 1. Korinther 15,20

Unser Gott hat den Tod überwunden. Vor einer Weile sagte ich, wenn Jesus nicht gestorben wäre, wäre unsere Rettung nicht möglich. Vertiefen wir diesen Gedanken: Wenn Jesus nicht lebt, dann haben auch wir kein ewiges Leben. Lasst uns Gott dafür danken und loben, dass er Jesus gesandt hat, der sich für uns geopfert hat.

Gebet

⏱ Betet, solange es dauert

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Nutzungsbedingungen
Diese Andacht wurde von Teen Sunday School Place (TM) entwickelt und erschien zuerst als »Lesson 3: Why I Believe Jesus is important«. Deutsche Version »Warum ich an das Christentum glaube« von Mr. Jugendarbeit. Alle Bestandteile von Lesson 3: Why I Believe Jesus is important (einschließlich aller Bilder, Texte, Ressourcen und verwandten Produkte) sind Eigentum von Teen Sunday School Place (TM).

Die Rechte an der deutschen Version liegen bei Andy Fronius, mrjugendarbeit.com, mit freundlicher Genehmigung von Teen Sunday School Place (TM). Andy Fronius gibt der Person bzw. Organisation, die diese Ressource erworben hat, die Erlaubnis, ihre Bestandteile ausschließlich für den eigenen Gebrauch herunterzuladen, zu drucken und zu verwenden. Kein Teil dieser Andacht darf außerhalb dieser Organisation in irgendeiner Weise kopiert, geteilt, weiterverkauft oder erneut veröffentlicht werden, außer es handelt sich um kurze Zitate oder Rezensionen, sofern diese ausdrücklich auf mrjugendarbeit.com verweisen. Das Reproduzieren dieses Materials oder das Übernehmen in ein neues Werk, das diesen Richtlinien nicht entspricht (einschließlich Blogposts, Podcasts, Videos oder anderer Ressourcen), verstößt gegen das Urheberrecht. Jugendarbeit.org ist Teilnehmer am Amazon-Partnerprogramm, einem Affiliate-Werbeprogramm, bei dem wir eine Kommission für Verkäufe auf Amazon.com und damit verbundenen Websites verdienen, die über von uns bereitgestellte Links zustande kommen.

© 2023 Andy Fronius, mrjugendarbeit.com

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