💬 In dieser E-Mail:

  • TikTok-Gesten im Alltag: Die Geheimsprache der Gen Z
  • Suits auf Netflix: Warum Teenager die Anwaltsserie lieben
  • YouTube Shorts: Ein TikTok-Konkurrent erobert die Bildschirme
  • Zepotha: Der Horrorfilm, der nie existierte, aber TikTok erobert
  • Die Kunst des Entschuldigens: Was macht eine echte Entschuldigung aus?

Du machst Mr. Jugendarbeit möglich! Danke, dass du dich dafür einsetzt, Jugend zu verstehen, Beziehungen zu stärken und den Glauben zu fördern.

— Andy und das MRJ Team

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»Der Mensch kann keinen Augenblick der Zeit erschaffen oder festhalten; sie wird ihm samt und sonders als Geschenk zuteil; genauso gut könnte er die Sonne und den Mond als sein Hab und Gut betrachten.« – C.S. Lewis
Falls du es verpasst hast
🧰 Toolbox: Jahresplanung für Kinder- und Jugendarbeit (MRJ)
🦸 Wie du die verborgene Superkraft deines Teenagers weckst: Emotionale Intelligenz (MRJ)
💔 Liebeskummer bei Jugendlichen überwinden: Praktische Tipps für Eltern und Jugendleiter (MRJ)
💡 Fertige Andacht »Warum ich glaube, dass Gott real ist« (MRJ)

Zwei Dinge diese Woche

1. »Chef’s Kiss« und andere Gesten

»Chef's Kiss« Geste. Foto Giphy

Worum es geht: Gesten, die ursprünglich auf TikTok populär wurden, sind nun auch im echten Leben bei der Generation Z beliebt.

Warum es auffällt: Hast du schon einmal gesehen, wie junge Leute schüchtern ihre Zeigefinger zusammenlegen (👉👈), um eine Frage zu stellen? Oder wie sie kurz die Zunge herausstrecken, um Spaß zu zeigen  (🤪)? Oder den »Chef's Kiss« (Kuss des Küchenchefs), bei dem sie die Hand an die Lippen legen und dann wegziehen (😚👌), um ihre Begeisterung auszudrücken? Diese Gesten sind mehr als nur eine Modeerscheinung. Sie sind Beispiele dafür, wie die »Online-Sprache« den Bildschirm verlässt und im Alltag ankommt. Viele dieser Zeichen haben ihren Ursprung in Animes (wie etwa der »Naruto Run« bei dem Kinder mit nach hinten ausgestreckten Armen rennen), Emojis oder Videospielen. Für Jugendliche sind sie fast schon eine Geheimsprache – besonders für diejenigen, die ihre prägenden Jahre während der Pandemie hauptsächlich digital verbracht haben. Es scheint, als würden Teenager ihre Kommunikation »auffrischen«, indem sie ihre Worte mit diesen besonderen Signalen verstärken. 

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Gesprächseinstieg: Wie oft siehst du junge Leute, die diese Online-Gesten auch im realen Leben verwenden?

2. Die Geschichte von »YouTube Shorts«

Worum es geht: YouTubes TikTok-Konkurrent »Shorts« gewinnt an Popularität und könnte laut The Wall Street Journal die Aufmerksamkeitsspanne verkürzen.

Was wichtig ist zu wissen: Manche Eltern, die ihren Kindern die Nutzung von TikTok verbieten, halten YouTube für die sicherere Alternative. Für diese Familien ist es hilfreich, die Ähnlichkeiten und Unterschiede von »Shorts« zu verstehen. YouTube hat diese kurzen Videos, die oft nur 60 Sekunden oder weniger dauern, vor zwei Jahren eingeführt. Ähnlich wie TikTok bieten sie lang anhaltende Unterhaltung und können alles sein, von Memes bis zu TikTok-Reposts. Mittlerweile ziehen »Shorts« jeden Monat 2 Milliarden Nutzer an! Einige Eltern stellen fest, dass es für ihre Kinder immer schwieriger wird, sich von diesen kurzen Videoclips zu lösen. Forscher befürchten, dass sie langfristig zu einer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne bei jungen Nutzern führen könnten. Ein wichtiger Hinweis: Derzeit gibt es in der YouTube-App keine einfache Möglichkeit, diese »Kurzfilme« zu blockieren oder ein Zeitlimit für sie festzulegen.

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Gesprächseinstieg: Meinst du, kurze Videoinhalte machen eher »süchtig« als längere? Warum?

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Song der Woche

»Rich Men North of Richmond« von Oliver Anthony Music: Mitten zwischen Chart-Stars wie Doja Cat, Travis Scott und Taylor Swift taucht plötzlich der Newcomer Oliver Anthony mit seinem Song »Rich Men North of Richmond« auf – und das mit großem Erfolg. Aktuell steht er auf Platz 3 der Spotify USA Top 50 und auf Platz 1 der Apple Music Top 100 Global.

Der Song bringt die Tradition der Folkmusik zurück und gibt der Arbeiterklasse eine Stimme. Er spricht brisante Themen wie Inflation und die steigende Selbstmordrate unter amerikanischen Männern an. Dabei kritisiert er scharf die Politiker in Washington, D.C. (die »reichen Männer nördlich von Richmond«), die seiner Meinung nach den Bezug zur Realität verloren haben. Interessanterweise wird der Song vor allem von konservativen Kommentatoren gefeiert. Oliver Anthony selbst positioniert sich politisch weder eindeutig rechts noch links. In einem eigenen YouTube-Video betont er, dass er sich »ziemlich genau in der Mitte des politischen Spektrums« sieht. Wer mehr über den Song wissen möchte, findet den Text hier, und das Video hier

Deep Dive in die Lebenswelt junger Menschen

Wir leben in einer Zeit, in der wir ständig mit Inhalten bombardiert werden. Diese Inhalte beeinflussen oft unser Handeln und Denken, sei es ein kurzes Video auf YouTube oder eine Geste, die wir aus einem Anime übernehmen.

Manchmal ist es ein kurzes, interessantes Video, manchmal nur ein Satz von einem Freund. Oft übernehmen wir Verhaltensweisen, ohne uns dessen bewusst zu sein. Was wir konsumieren, beeinflusst, wer wir sind.

Wenn Jugendliche viel Zeit online verbringen, können sie anfangen, sich so zu verhalten, wie es die Online-Community tut, wie jemand, der lange im Ausland lebt, die Sitten der Einheimischen annimmt. Es ist jedoch wichtig, die umgebende Kultur nicht einfach passiv anzunehmen.

Sprüche 13,20 warnt uns: »Wenn du mit vernünftigen Menschen Umgang pflegst, wirst du selbst vernünftig. Wenn du dich mit Dummköpfen einlässt, schadest du dir nur« (HfA). Die Bibel betont, wie wichtig es ist, sich mit Menschen zu umgeben, die einen positiv beeinflussen. Gottes Liebe zeigt sich in den Taten der Menschen, die uns wichtig sind. Wenn wir Zeit mit ihnen verbringen, werden wir feststellen, dass wir ohne viel Anstrengung Gottes Charakter besser verstehen und annehmen.

Fragen, die ein Gespräch mit deinen Teenagern anregen können: 

  • Welche Gewohnheiten oder Redewendungen hast du von deinen Freunden oder deiner Familie übernommen? Und aus dem Internet?
  • Was macht jemanden, mit dem du Zeit verbringen möchtest, für dich besonders wertvoll?
  • Welche Person beeindruckt dich so sehr, dass du wie sie sein möchtest?

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»Ich bin schon lange in der Jugendarbeit tätig, aber altersmäßig habe ich nur noch 2 Jahre zur Rente, d. h. ich gehöre zu den »Alten«. Aber ich finde es wichtig auf dem Laufenden zu sein, um zu verstehen, um was es geht. Deshalb finde ich den Newsletter sehr hilfreich und auch spannend. Da muss ich mir manchmal echt länger Gedanken machen oder auch Staunen.« — Doris

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