Auf Grundlage aktueller Forschungsergebnisse, persönlicher Erlebnisse und sorgfältiger Bibelstudien untersucht das Buch »Kreuzverhör« kritische Fragen, die viele vom christlichen Glauben abhalten. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass diese scheinbaren Hindernisse zu Wegweisern auf Jesus Christus werden und zur besten Hoffnung unserer modernen Welt.  

»10 Fragen über Gott« Guide für Kleingruppen
Ein Guide mit Gesprächsanregungen und Begleitmaterial für Kleingruppen und Jugendgruppen für Rebecca McLaughlins Buch »10 Fragen über Gott, die sich jeder junge Mensch stellen sollte«.
»Rebecca McLaughlins Buch ist eine tiefe und liebevolle Antwort auf die zeitgenössische Kritik und die Angriffe gegenüber dem christlichen Glauben. Sie spricht aus echter Lebenserfahrung über die persönlichen und intellektuellen Herausforderungen, denen wir heute begegnen, wenn wir uns mit den Ansprüchen von Jesus Christus auseinandersetzen. Ihre offenen und glaubwürdigen Antworten auf ernste Fragen sind kein leichter Spaziergang durch eine eingebildete virtuelle Realität, sondern ein abenteuerlicher, steiniger Weg durch wirkliches und erfülltes Leben.«
– Ian Hutchinson, Professor für Nuklearwissenschaft und -technik am Massachusetts Institute of Technology; Autor des Buches Can a Scientist Believe in Miracles?

Gesprächsführer zu »Kreuzverhör– 12 harte Fragen an den christlichen Glauben« von Rebecca McLaughlin

Ein Guide mit Gesprächsanregungen für Kleingruppen und Jugendgruppen.

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Nutze unseren Gesprächsführer, um mit deiner Kleingruppe oder deiner Jugendgruppe über diese spannenden Fragen ins Gespräch zu kommen:

  • Sind wir ohne Religion nicht besser dran?
  • Steht der christliche Glaube nicht im Widerspruch zu Diversität? 
  • Behauptest du ernsthaft, es gäbe nur einen »richtigen« Glauben?
  • Verleitet Religion zu unmoralischem Handeln?
  • Verursacht Religion nicht zwangsläufig Gewalt?
  • Wie kannst du die Bibel nur wörtlich nehmen?
  • Hat die Wissenschaft den christlichen Glauben nicht schon längst  
    widerlegt?
  • Unterdrückt der christliche Glaube Frauen?
  • Ist christlicher Glaube nicht homophob?
  • Rechtfertigt die Bibel nicht Sklaverei?
  • Wie kann ein liebender Gott so viel Leid zulassen?
  • Wie kann ein liebender Gott Menschen in die Hölle schicken?

Kapitel 1 – Sind wir ohne Religion nicht besser dran?

Welche Anzeichen in unserer Kultur deuten darauf hin, dass viele Menschen sich die Frage stellen: »Sind wir ohne Religion nicht besser dran?« Welche Beweise könnten sie dafür anführen, dass die Antwort »Ja« ist?
Wie würdest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantworten? Welches Argument würdest du vorbringen?
Wie lautet die Antwort von Rebecca McLaughlin auf die Titelfrage? Wie kommt sie zu dieser Antwort? Was fandest du an ihrem Ansatz überraschend?
Lies noch einmal die Bibelstellen, die McLaughlin in der zweiten Hälfte des Kapitels anführt (Apostelgeschichte 20,35; 1. Timotheus 6,10; Kolosser 3,22-24; Philipper 4,12-13; 1. Thessalonicher 5,16; Hebräer 12,1-2; Lukas 11,4). Was trägt jede einzelne Bibelstelle zu ihrer Argumentation bei?
Welche Fragen hat dieses Kapitel aufgeworfen, über die du gerne weiter nachdenken und diskutieren möchtest?

Kapitel 2 – Steht der christliche Glaube nicht im Widerspruch zu Diversität?

Warum könnten Gegner des Christentums die Titelfrage von Kapitel 2 stellen? Warum wird angenommen, dass das Christentum eine »westliche Religion« ist? Was sind die schlimmsten Verbrechen, die in der Vergangenheit begangen wurden, die die Behauptung untermauern, das Christentum zerstöre Vielfalt?
Wie würdest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantworten? Welches Argument würdest du vorbringen?
Wie lautet die Antwort von Rebecca McLaughlin auf die Titelfrage? Wie kommt sie zu dieser Antwort? Was fandest du an ihrem Ansatz überraschend, hilfreich und/oder schwierig?
Was sagt die Bibel über Diversität? Lies die Bibelstellen, auf die sich McLaughlin bezieht: Matthäus 28,19-20; Apostelgeschichte 2,5-11; Kolosser 3,11; Galater 3,28; Jakobus 2,8-9; Apostelgeschichte 8,26-40 und Offenbarung 7,9-10.
Was sind die Vorteile von Diversität? Was sind die Schwächen oder Grenzen von Diversität? Wie können wir biblischer mit Vielfalt umgehen? Wie können wir Skeptikern die Schönheit der biblischen Diversität zeigen? Welche Fragen wirft das Kapitel für dich auf, die du gerne weiter erforschen möchtest?

Kapitel 3 – Behauptest du ernsthaft, es gäbe nur einen »richtigen« Glauben?

Warum, denkst du, ist die Titelfrage von Kapitel 3 für Menschen emotional geladen?
Wie würdest du vor dem Lesen des Kapitels die Titelfrage beantworten? Welche Argumente würdest du vorbringen?
Um die große Frage von Kapitel 3 zu beantworten, erzählt McLaughlin die alte Geschichte von den blinden Männern, die den Elefanten beschreiben. Sie sagt, dass diese Geschichte unsere Arroganz korrigiert und zur Demut ermutigt, aber auch mindestens sieben Probleme schafft. Welche sind das und was sagt sie zu jedem Einzelnen? Was fandest du an ihrem Ansatz überraschend, hilfreich und/oder schwierig?
Warum glaubst du, dass in Kapitel 3 nicht so viele Bibelstellen zitiert werden wie in den beiden vorherigen Kapiteln? Was hat die Autorin aus Markus 2,1-12; Johannes 11,25-26 und Matthäus 28,18-20 abgeleitet?
Fühlst du dich bereit, die Titelfrage zu beantworten, wenn sie das nächste Mal auftaucht? Welche Fragen wirft das Kapitel für dich auf, die du gerne weiter untersuchen möchtest?

Kapitel 4 – Verleitet Religion zu unmoralischem Handeln?

Die Titelfrage von Kapitel 4 scheint für viele von uns, die christlich geprägt sind, kontraintuitiv zu sein. Warum stellen die Menschen diese Frage heute wirklich?
Wie würdest du vor dem Lesen des Kapitels die Titelfrage beantworten? Welche Argumente würdest du vorbringen?
Was ist McLaughlins Argument, um die Frage zu verneinen? Was hältst du von ihren Argumenten? Was fandest du an ihrem Ansatz überraschend, hilfreich und/oder schwierig?
McLaughlin zitiert in Kapitel 4 keine Bibelstellen. Welche Bibelstelle bezieht sich deiner Meinung nach auf das behandelte Thema?
Fühlst du dich jetzt bereit, diese Frage mit Skeptikern zu besprechen? Wenn nicht, was brauchst du deiner Meinung nach noch, um bereit zu sein?

Kapitel 5 – Verursacht Religion nicht zwangsläufig Gewalt?

Was glaubte Bertrand Russell über den »Drachen der Religion«?
Welche »bekannten und vergessenen Fälle religiös motivierter Gewalt« untersucht McLaughlin, um die Titelfrage von Kapitel 5 zu beantworten?
Wie würdest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantworten? Welches Argument würdest du vorbringen?
Wie geht McLaughlin selbst an diese Frage heran? Wie versteht, analysiert und bewertet sie die Kreuzzüge, den Buddhismus, den Kommunismus und dann Hitler, den Nationalsozialismus und den Holocaust? Was trägt jeder Teil des Kapitels zum Ganzen bei? Welche Rolle spielen Denker wie Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther King in dieser Geschichte? Warum spricht sie in diesem Kapitel über Demokratie? Was fandest du an ihren Argumenten überraschend, hilfreich und/oder schwierig?
In Kapitel 5 bezieht sich McLaughlin auf Matthäus 5,39; Lukas 22,50-51; Matthäus 5,44; Lukas 23,34; Lukas 4,18; Apostelgeschichte 4,32-35; Matthäus 25,41-45 und 1. Johannes 1,8. Welche Aussagen in diesen Bibelstellen treffen direkt auf die im Kapitel behandelte Diskussion zu?
McLaughlin beendet dieses Kapitel mit einer Betrachtung der Gewalt des Kreuzes Christi. Welche Wahrheit vermittelt die schreckliche Kreuzigung und die siegreiche Auferstehung Jesu in Bezug auf die Titelfrage? Bist du bereit, mit anderen darüber zu sprechen?

Kapitel 6 – Wie kannst du die Bibel nur wörtlich nehmen?

Hat dich schon mal jemand gefragt: »Wie kannst du die Bibel wörtlich nehmen?« Was denkst du, warum sie sich das gefragt haben? Ein wichtiger Teil der Frage ist die Definition von »wörtlich«. Was denkst du, was das bedeutet?
Wie würdest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantworten? Welches Argument würdest du vorbringen?
Wie beantwortet McLaughlin die Titelfrage? Welche Rolle spielt dabei die bildhafte Sprache? Was denkst du über ihre Gedanken zu (a) Widersprüchen, (b) nicht-kanonischen »Evangelien« und (c) der Vertrauenswürdigkeit von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes? Was fandest du an ihrem Ansatz überraschend, hilfreich und/oder schwierig?
Weil es darum geht, wie man die Bibel auslegt, werden in diesem Kapitel viele Bibelstellen zitiert. Welche davon waren für dich am interessantesten? Und warum? Welche Bibelstellen würdest du jemandem empfehlen, um zu verstehen, wie wörtlich (oder nicht wörtlich) man die Bibel nehmen sollte?
Wenn dich jetzt jemand fragt: »Wie kannst du die Bibel wörtlich nehmen?«, was würdest du dann sagen?

Kapitel 7 – Hat die Wissenschaft den christlichen Glauben nicht schon längst widerlegt?

Welche Gründe gibt es dafür, dass Wissenschaft und Christentum als gegensätzlich wahrgenommen werden?
Wie würdest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantworten? Welches Argument würdest du vorbringen?
Wie geht McLaughlin bei der Beantwortung der Titelfrage vor? Was fandest du an ihrem Ansatz überraschend, hilfreich, interessant und/oder schwierig? Wofür ist die Wissenschaft nützlich? Wofür ist die Wissenschaft ungeeignet? Was ist die wahre Geschichte von Christentum und Wissenschaft? Was denkst du über die Zukunft dieser Beziehung?
Abgesehen von 1. Mose 3,19 (S. 173) wird in Kapitel 7 keine einzige Bibelstelle zitiert. Welche Bibelstelle bezieht sich deiner Meinung nach auf das vorliegende Thema?
Fühlst du dich jetzt bereit, diese Frage mit Skeptikern zu erörtern? Wenn nicht, was brauchst du deiner Meinung nach noch, um vorbereitet zu sein?

Kapitel 8 – Unterdrückt der christliche Glaube Frauen?

Im Gegensatz zu vielen anderen Kapiteln beginnt McLaughlin dieses nicht, indem sie die Titelfrage direkt aufwirft oder den Leserinnen und Lesern hilft, das Gewicht der Frage zu spüren. Stattdessen beginnt sie mit einer Illustration aus Harry Potter. Was denkst du, warum hat sie sich für diese Illustration entschieden? Was könnte uns ihr Ausgangspunkt über Apologetik lehren?
Wie würdest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantworten? Welchen Ansatz würdest du bei einem skeptischen Gesprächspartner wählen?
McLaughlins Ansatz beginnt mit einem Überblick über die Geschlechter in der Heiligen Schrift und folgt dabei der übergreifenden Geschichte der Bibel: Schöpfung, Sündenfall, Israel, Christus, Kirche, Neue Schöpfung (S. 192 ff.). Bei jedem Schritt hebt sie die oft kontraintuitiven Botschaften Gottes über Frauen hervor. Dann wendet sie sich sozialwissenschaftlichen Daten zu und setzt sie in Beziehung zu unserem aktuellen kulturellen Kontext. Das Kapitel gipfelt in einigen wichtigen Gedanken zur Abtreibung (S. 218 ff.). Was hast du aus ihrer Auseinandersetzung mit diesen Themen gelernt?
Dieses Kapitel ist voll mit Bibelstellen. Was hast du beim Lesen von Passagen wie Jesaja 49,15; 2. Mose 18-24; 3. Mose 16; Jesaja 54,5; Lukas 7,36-50; Lukas 10,38-42; Epheser 5,22-31; Offenbarung 19,7-9; Offenbarung 21,1-2 erfahren? Welche anderen Bibelstellen könntest du als besonders relevant für das Thema nennen?
Wie hoch ist dein »Bereitschaftsgrad«, um mit einem skeptischen Freund darüber zu sprechen? Wie können wir mehr Licht als »Öl ins Feuer« in diese wichtige Diskussion bringen? McLaughlins biologisches und biografisches Profil macht sie zu einer einzigartigen Gesprächspartnerin und verschafft ihr gewisse Vorteile. Welche Vorteile verschafft dir dein einzigartiger, von Gott gegebener Hintergrund, um konstruktive Gespräche mit ungläubigen Freunden zu führen?

Kapitel 9 – Ist christlicher Glaube nicht homophob?

McLaughlin sagt, dass dies »wahrscheinlich das bisher kontroverseste Kapitel« ist (S. 225). Warum ist das so? Inwiefern hast du die Last der Titelfrage in deinem Leben und in der Auseinandersetzung mit deinem speziellen kulturellen Kontext gespürt? Wie hättest du vor dem Lesen dieses Kapitels die zentrale Frage beantwortet?
Wie schon im vorangegangenen Kapitel über Geschlechterrollen macht McLaughlins biografisches Profil sie zu einer einzigartigen Gesprächspartnerin und verschafft ihr gewisse Vorteile im Gespräch mit feindseligen Skeptikern zu diesem Thema. Wie können wir die Geschichten der Menschen in Gesprächen nutzen?
McLaughlin führt die Diskussion in eine Richtung, die vielleicht unerwartet war. Welche Argumente hat sie angebracht, die dich überrascht oder provoziert haben? Was war am hilfreichsten?
Dieses Kapitel befasst sich mit Bibelstellen, die du vielleicht erwartet hättest (z. B. 3. Mose 18,22; 20,13; Matthäus 19,3-12; 1. Timotheus 1,9-16; 1. Korinther 6,9-11; Römer 1,26-27), aber auch mit vielen Bibelstellen, die du vielleicht nicht herausgesucht hättest (z. B. 1. Korinther 10,16-17; 12,12; 12,26; 1. Thessalonicher 2,7; Johannes 15,13; Matthäus 22,30). Wie tragen all diese Bibelstellen, wenn sie in ihrem Kontext richtig eingeordnet werden, zum Verständnis der Hauptfrage bei? Welche anderen Bibelstellen könntest du als besonders relevant für dieses Thema bezeichnen?
Dies ist nicht nur ein kontroverses, sondern auch ein kompliziertes Thema. Bist du bereit, mit jemandem darüber zu sprechen, der dir die Titelfrage stellt? Warum oder warum nicht? Was musst du noch für dich selbst herausfinden? Wie können wir uns gegenseitig dabei helfen, mit anderen darüber zu sprechen?

Kapitel 10 – Rechtfertigt die Bibel nicht Sklaverei?

Warum ist dieses Kapitel in diesem Buch? Warum muss das Thema Sklaverei in einem Buch, das sich mit den schwierigen Fragen des christlichen Glaubens beschäftigt, in einem eigenen Kapitel behandelt werden? Wie hättest du vor dem Lesen dieses Kapitels die Titelfrage beantwortet?
Wie hat McLaughlin die Frage beantwortet? Welche Nuancen bringt sie in die Diskussion ein? Welche Teile der Frage hat sie als einfach und welche als komplex betrachtet? Welche Ironien hat sie aufgedeckt? Wir haben oft erlebt, dass sie ein Thema in unerwartete Richtungen lenkt. Hat sie dich überrascht? Inwiefern?
Die Bibel hat sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine Menge über die Sklaverei zu sagen. Wie hat die Bibel McLaughlins Antwort auf die Titelfrage beeinflusst? Was war das Hilfreichste und/oder Herausforderndste, was du bei der Untersuchung der biblischen Texte gelernt hast? Gibt es zusätzliche Bibelstellen, die deiner Meinung nach in die Diskussion einbezogen werden sollten?
Welche Rolle spielt die Geschichte in McLaughlins Antwort? Gibt es wichtige historische Überlegungen, die in das Gespräch mit einbezogen werden sollten?
Könntest du eine »Elevator Speech« zu dieser Frage halten (eine kurze, prägnante Rede, die du in kurzer Zeit halten kannst – wie wenn du nur ein paar Minuten hättest, um eine wichtige Person zu überzeugen, mit der du zufällig im Aufzug stehst), nachdem du das Kapitel gelesen hast? Warum oder warum nicht?

Kapitel 11 – Wie kann ein liebender Gott so viel Leid zulassen?

Die Notwendigkeit dieses Kapitels liegt für alle außer den blindesten Optimisten auf der Hand. McLaughlin nennt sie »die Frage, die uns früher oder später einholt« und weist darauf hin, dass diese Frage für viele »ein massiver Angriff auf den christlichen Glauben« ist. Was ist deine eigene Geschichte des Ringens mit der Frage des Leids und wie dies mit dem christlichen Glauben vereinbar ist? Wie hättest du vor dem Lesen dieses Kapitels die zentrale Frage beantwortet?
Auch hier lenkt McLaughlin die Diskussion in eine möglicherweise unerwartete Richtung. Ohne die Schrecklichkeit des Leidens zu leugnen oder einfache Lösungen anzubieten, lässt sie ihren Freund zu Wort kommen: »Die Leute denken oft, dass die Realität des Leidens eine Schande für den christlichen Glauben ist. Aber ich denke, dass Leid die beste Verteidigung für das Christentum ist, die es geben kann.«
Wie kommt er zu dieser überraschenden Schlussfolgerung? Inwiefern ist Leid »der Faden, mit dem der Name Christi in unser Leben gewebt wird«?
McLaughlin betont den Unterschied zwischen den Vorstellungen des Christentums zu diesem Thema und den vergleichbaren Vorstellungen anderer Weltreligionen (vor allem des Buddhismus) und anderer Weltanschauungen (vor allem des Atheismus). Wie helfen uns diese Vergleiche dabei, die Antworten auf die Titelfrage zu bewerten?
Die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus in Johannes Kapitel 11 zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Kapitel. Wie trägt diese Geschichte zu unserem Verständnis der Beziehung zwischen dem Christentum und dem Leiden (und sogar dem Tod) bei? Welche anderen Bibelstellen könnten unsere Antworten auf die Hauptfrage prägen?
Was würdest du jetzt einem skeptischen Freund oder einer skeptischen Freundin sagen, wenn er oder sie dich mit dieser Frage konfrontiert? Wäre deine Herangehensweise anders, wenn er oder sie gerade eine schmerzhafte Erfahrung durchmacht, als wenn er oder sie die Frage nur abstrakt stellt? Warum oder warum nicht?

Kapitel 12 – Wie kann ein liebender Gott Menschen in die Hölle schicken?

Warum hassen wir »westlichem Menschen des 21. Jahrhunderts es, andere zu verurteilen« (S. 307)? Wenn wir schon den Gedanken an das Gericht hassen, finden wir die Realität der Hölle, »das Schwierigste, was Christen glauben sollen« (S. 308). Welche Gedanken und Gefühle löst die Titelfrage in dir aus? Wie hättest du vor der Lektüre dieses Kapitels die zentrale Frage beantwortet? Warum ist McLaughlin der Meinung, dass dies die »schwierigste Frage dieses Buches« ist (S. 308)?
An diesem Punkt des Buches »Kreuzverhör« haben wir uns wahrscheinlich auf das Unerwartete eingestellt. Wie geht McLaughlin bei der Beantwortung der Schlüsselfrage dieses Kapitels vor? Wie argumentiert sie, dass das Gericht gut und sogar wichtig ist? Wie interagiert sie mit Wissenschaft, Vernunft, Philosophie und aktuellen Ereignissen, um zu diesen kontraintuitiven Schlussfolgerungen zu gelangen? Was sind die überzeugendsten und bedenkenswertesten Überlegungen, die sie in diesem Kapitel vorbringt? Was bereitet dir noch Kopfzerbrechen?
Welche Rolle spielt die Bibel in diesem Kapitel? McLaughlin flechtet in diesem Kapitel die Geschichte vom verlorenen Sohn (Lukas 15,11-32), Jesu Gefühle über den »Kelch« des Zorns Gottes (Lukas 22,42-44 und siehe Fußnote 6 auf Seite 316), Gottes Namen, der Hagar offenbart wurde (1. Mose 16,13), und die paradoxe Kombination des Lammes und seinem Zorn (Offenbarung 6,16-17). Was trägt jede der verwendeten Bibelstellen zu dem Bild von Gott bei, das McLaughlin für uns malt? Welche anderen Bibelstellen möchtest du vielleicht in die Diskussion einbringen?
In diesem letzten Kapitel zieht McLaughlin verschiedene Fäden aus dem Rest des Buches zusammen. Inwiefern dient dieses Kapitel dazu, die Argumentation von »Kreuzverhör« zu vereinheitlichen und abzurunden? Welche Fragen hat dieses Kapitel aufgeworfen, über die du gerne weiter nachdenken und diskutieren möchtest?
Fühlst du dich besser vorbereitet, um mit Skeptikern über diese wichtigen Fragen ins Gespräch zu kommen? Warum oder warum nicht?
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