Worum es geht: In einem Artikel für den Atlantic meint David French, dass es weniger wichtig ist, für welchen Ansatz man sich in der Erziehung seiner Kinder entscheidet, als dass man sich überhaupt für irgendeine zielgerichtete und konsequente Art der Kindererziehung entscheidet.

Erziehungsmodelle sollen Familien dienen, nicht die Familien dem Modell.

Warum es hoffen lässt: French verweist auf die jüngsten Debatten über die Frage, ob »intensive Erziehung« Kinder zum Erfolg führen kann oder ob sie die zukünftigen Erwachsenen sabotiert, indem sie ihre Freiheiten einschränkt. Auch andere Erziehungsmodelle unter Schlagworten wie »sanft«, »artgerecht« oder auch »gut genug« haben alle ihre Vor- und Nachteile. Ein Erziehungsstil, der wirklich funktioniert, ist flexibel genug, um auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Er erfordert auch Demut (wie einige von uns nur zu gut wissen), um zu erkennen, wenn etwas nicht funktioniert, und um Änderungen vorzunehmen, wenn sie für das Wohlergehen aller notwendig sind. Als Christen sind wir uns bewusst, dass wir Menschen nicht immer am besten wissen, wie man Kinder erzieht. Wenn wir unsere Kinder bedingungslos lieben, ihnen Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie Böses erkennen und davor fliehen können, und sie immer wieder auf Gottes Güte hinweisen, bereiten wir unsere Familienmitglieder darauf vor, ein Leben lang zu lernen, wer Gott ist. Und daraus werden viele fruchtbare Gespräche darüber entstehen, was das für uns auf der Erde bedeutet.

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Dieser Artikel wurde vom Axis Creator Team verfasst und im englischsprachigen »Culture Translator« veröffentlicht. Deutsche Version von Olivia Felber.

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