Eine Buchbesprechung im Magazin Christian Century merkt an, dass – wenn Anbetung eine Form der Aufmerksamkeit ist – es den Anschein hat, dass viele von uns ihre Handys anbeten.

Eine ernste Mahnung, die auch Hoffnung macht

Die Aufmerksamkeit, die wir digitalen Inhalten schenken, wird immer mehr zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden – und zum Dilemma. Die Menge an Zeit, die viele von uns am Bildschirm verbringen, fühlt sich an und für sich schon wie eine Krise an. Es kann nerven, in einem Haus zu leben, in dem unsere Lieben rund um die Uhr auf eine glänzende Dopaminpumpe starren. Noch ärgerlicher ist es, wenn wir selbst diejenigen sind, die scheinbar nicht aufhören können, dieselben Verhaltensweisen an den Tag zu legen.

Wie geht es besser?

Anstatt sich der Hilflosigkeit hinzugeben, ermutigt uns die Autorin Katherine Willis Pershey, aufmerksam dafür zu werden, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Dies ist ein erster Schritt, um der Versuchung zu widerstehen, unsere Zeit nur dem Bildschirm zu widmen. Nur wenn wir verstehen, was wir mit unserer Zeit anstellen, können wir uns darauf ausrichten, von Tag zu Tag den gegenwärtigen Augenblick auch in der Gegenwart Gottes zu leben.

Gut gesagt: »Seltsam, aber wahr: In den Alltagskämpfen des Erwachsenenlebens gibt es so etwas wie Atheismus eigentlich nicht. Es gibt auch keine Abwesenheit von Anbetung. Jeder betet etwas an. Wir haben nur die Wahl, was wir anbeten wollen.« —David Foster Wallace

Beziehungsfragen

  • Gibt es Zeiten, die du bewusst ohne digitale Medien verbringst?
  • Zeiten, in denen du deinen Alltag verarbeitest und reflektierst?
  • Zeiten, die du bewusst Gott widmest?
  • Wie könnten solche Zeiten für dich konkret aussehen?

Dieser Artikel wurde verfasst von Andy Fronius mit freundlicher Unterstützung von Axis.

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