Eine Website namens Fight the New Drug (Bekämpft die neue Droge) hat eine Liste mit dem Titel »50 Reasons to Stop Watching Porn« (50 Gründe mit dem Pornokonsum aufzuhören) veröffentlicht. Der Artikel ist zwar schon etwas älter (und einige der „Gründe“ wiederholen sich ein bisschen), aber er ist beispielhaft für die starke Gegenreaktion auf Pornografie, die mehr und mehr zum Mainstream wird. Dabei hat die Bewegung auch prominente Unterstützer wie Terry Crews (Brooklyn 99) oder How I Met Your Mother-Star Josh Radnor.

»Mein Problem mit der Pornografie war und ist, dass sie die Art und Weise verändert, wie man über Menschen denkt. Menschen werden zu Objekten, Menschen werden zu Körperteilen; sie werden zu Dingen, die man benutzt, anstatt zu Menschen, die man liebt.« —Terry Crews
Ratgeber: Umgang mit Pornografie
Ein praktisches Handbuch zum Thema Pornografie, das Eltern und pädagogisch Verantwortlichen beim Einstieg in das Thema Pornokonsum hilft, Tipps und Materialien für Alltag und Begleitung von Kindern und Teenagern bereitstellt.

Was motiviert die Bewegung?

Diese Gegenbewegung basiert nicht zwangsläufig auf Glaubensüberzeugungen, vielmehr speist sie sich aus dem Wunsch, junge Menschen davor zu schützen, als Teil der Sexindustrie missbraucht und ausgebeutet zu werden, sowie neuen wissenschaftlichen Untersuchungen, die zeigen, dass Pornos z.B. langfristige Beziehungen zerstören können. Hier sind einige der Gründe, die laut der Website dafür sprechen, mit dem Pornokonsum aufzuhören oder gar nicht erst anzufangen:

  • Ein besseres Sexleben und realistischere Vorstellungen von Sex
  • Keine Unterstützung für ein ausbeuterisches System
  • Mehr Freizeit, mehr Kreativität, mehr Produktivität
  • Bessere, stabilere Beziehungen
  • Verbesserte psychische Gesundheit

Wenn du dich dafür einsetzt, dass deine Teenager reine Gedanken und ein reines Herz bewahren, wird es dich freuen, dass die kulturelle Dynamik diesmal auf deiner Seite ist, da immer mehr Menschen auf die zerstörerischen Nebenwirkungen von gewohnheitsmäßigem Pornokonsum aufmerksam werden.

Billie Eilish: Pornos haben ihr Gehirn zerstört
In einem Radiointerview mit Howard Stern verriet der Popstar Billie Eilish, dass ihr Pornokonsum in jungen Jahren ihre Sicht auf die Sexualität geschädigt, ihr Albträume beschert und sie traumatisiert hat.

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