Diese Woche hat eine Richterin in Los Angeles Kanye Wests Namensänderung offiziell genehmigt. Schon 2018, hatte der Künstler, der nun auch mit bürgerlichem Namen nur noch »Ye« heißt, die Neuigkeiten in gewohnt dramatischer (und rätselhafter) Weise über Twitter verkündet: »Das Wesen, das als Kanye West bekannt ist – Ich bin YE«.

Wie kam es zu dem Namenswechsel?

Die Namensänderung ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Name Kanye West über die Jahre zu einer erfolgreichen Weltmarke geworden ist. Möglich, dass Ye sich von seinem früheren materialistischen Image und vergangenen Kontroversen distanzieren will. In seinem neuesten Studioalbum, Donda, das nach einigen verschobenen Releases im August endlich veröffentlicht wurde, geht es vor allem um Glauben, Trauer und Erlösung, auch wenn es seine eigenen Kontroversen mit sich gebracht hat.

Seine (wiederentdeckte) Begeisterung für die christliche Botschaft scheint bei der Verkürzung von Kanye zu Ye jedenfalls eine Rolle gespielt zu haben. Schon 2018 sagte er über sein gleichnamiges Album: »Ich glaube, dass das häufigste Wort in der [englischen King-James-Übersetzung der] Bibel ›ye‹ ist, und in der Bibel bedeutet es ›ihr‹. Ich bin also ihr. Ich bin wir. Es geht um uns«. Was auch immer die Gründe sein mögen: Wenn eine derart berühmte Persönlichkeit so einen Schritt geht, kann das ein Anlass sein, sich Gedanken über unsere Identität, unsere Vergangenheit und unsere Zukunft zu machen – und darüber, wozu wir geschaffen wurden.

Beziehungsfragen

  • Wenn du deinen Namen einfach so ändern könntest, was wäre dein neuer Name?
  • Findest du, Leute machen sich eher zu viel oder zu wenig Gedanken über die Bedeutung von Namen?
  • Was bedeutet dir dein Name?
  • Welche Beispiele aus der Bibel fallen dir ein, bei der Namen eine wichtige Rolle spielen?

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