Kirche der Zukunft

Facebook arbeitet jetzt mit religiösen Organisationen zusammen. Das erklärte Ziel dieser formellen Partnerschaften ist es, Gottesdienste & Co. zu Erfahrungen zu machen, die in einer virtuellen Umgebung stattfinden können.

Die Pandemie hat die Nachfrage nach Community-Management-Tools, wie sie Facebook anbietet, sicherlich erhöht. Aber man kann sich schon fragen, ob es vertretbar ist, sich dabei auf ein riesiges Social-Media-Konglomerat zu verlassen, das nicht gerade für seine ethischen Höchstleistungen bekannt ist. Ob es einem gefällt oder nicht, Facebook (oder eine ähnliche Plattform) könnte die Zukunft der virtuellen und »realen« Kirche in den kommenden Jahren nachhaltig prägen.


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Die Generation Z hängt eher auf Instagram und WhatsApp ab. Aber diese Apps gehören zu Facebook. Der Konzern hat somit immer noch Zugriff auf viele Daten der Teens. Auch die Geschäftsbedingungen von Insta und WhatsApp entwickeln sich ständig weiter, sodass es schwierig ist, den Überblick zu behalten, was genau Facebook über die Nutzer:innen seiner Apps wissen darf und wie diese Daten in Zukunft genutzt werden. Es scheint immer wahrscheinlicher, dass unser Online-Leben für immer dokumentiert wird ob wir darauf achten oder nicht.

Beziehungsfragen

  • Findest du es gut oder schlecht, dass Facebook aktiv Glaubens-Angebote im Internet fördert?
  • Was könnte schiefgehen?
  • Was könnte richtig gut funktionieren?

Dieser Artikel wurde von Andy Fronius verfasst, mit freundlicher Unterstützung von Axis.