Warum es ein umstrittener Trend ist

Die Geschichte der dissoziativen Identitätsstörung, früher als multiple Persönlichkeitsstörung bekannt (und landläufig fälschlicherweise als Schizophrenie), ist kompliziert. Die psychiatrische Gemeinschaft ist geteilter Meinung in Bezug auf Behandlungsstrategien und die Frage, ob es ein Element der sozialen Ansteckung gibt oder nicht. Wenn du einen Beitrag von jemandem aus der #didtok oder #didsystem-Community, siehst, wirst du oft mehrere Persönlichkeiten sehen, die miteinander interagieren. Diese Persönlichkeiten scheinen sich alle einen Körper zu teilen, der nach einem »Switch« (Tausch) andere Eigenschaften annimmt. Eine Persönlichkeit (auch »Ego« oder »Alter Ego« genannt) kann sich mit einer weiblichen Stimme und Verhaltensweisen präsentieren, die nächste kann traditionell männlich erscheinen, eine andere Persönlichkeit kann Schwierigkeiten mit sozialen Interaktionen haben während eine andere sehr extrovertiert ist, und so weiter. Menschen mit dieser Erkrankung bezeichnen sich selbst manchmal als »System«.

Jugendliche, die sich #didtok-Inhalte ansehen, erhalten möglicherweise eine übersteigerte Vorstellung davon, wie verbreitet diese Symptome sind, wie viele Menschen davon betroffen sind, wie es ist, damit zu leben, und ob es etwas ist, das sie selbst möglicherweise erleben werden.

PS: In unserem Blog findest du Tipps, wie du die psychische Gesundheit deiner Teens fördern kannst.

Dieser Artikel wurde von Andy Fronius verfasst, mit freundlicher Unterstützung von Axis.