#WhatIEatInADay hat momentan über 7 Milliarden Views.

Warum es sich lohnt, den Trend im Blick zu behalten

Zunächst stand der Hashtag in der Kritik, weil er zu gestörtem Essverhalten führen könnte. Es ist wahr, dass hier auch viele „Gesundheits“-Influencer dokumentieren, was sie alles an einem Tag gegessen haben, und dann gerade mal auf klägliche 1.000 Kalorien kommen. Bestimmte Nutzer:innen, die sich an diesem Hashtag beteiligen, fördern tatsächlich eine ungesunde, ängstliche Mentalität rund um Kalorien und Essen. Aber nur weil dein Teenager diese Art von Inhalten ansieht, ist das nicht gleich ein Warnsignal. #WhatIEatInADay ist auch eine Möglichkeit geworden, solch einer »toxischen Wellness-Kultur« zu trotzen, die Influencer-Welt zu parodieren und sogar um die Genesung von Essstörungen zu feiern. Teenager, die unter Magersucht gelitten haben, zeigen sich stolz beim Verzehr eines riesigen Kuchenstücks. Wenn du weißt, dass dein Teenager anfällig ist für Essstörungen, solltest du dir bewusst sein, dass dieser Trend Auswirkungen auf seine/ihre psychische Gesundheit haben könnte.

Beziehungsfragen

  • Frag deine Jugendlichen, ob sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht haben, was sie über den Tag verteilt essen.
  • Was macht für sie eine gesunde Ernährung aus?
  • Welche Bibelstellen fallen ihnen zum Thema Essen ein?

Dieser Artikel wurde verfasst von Andy Fronius mit freundlicher Unterstützung von Axis.

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