💬 In dieser E-Mail:

  • Barbie: Von der Verkörperung patriarchischer Schönheitsnormen zur Ikone progressiver Werte
  • Threads: Warum das neue Social Network floppt
  • Fortnite: Das meistgespielte Videospiel aller Zeiten macht besonders süchtig
  • Glaube: Braucht es eine neue Theologie der Männlichkeit?

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— Andy und das MRJ Team

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»Suche nicht nach Abkürzungen zu Gott. Der Markt ist überschwemmt mit todsicheren, leicht umzusetzenden Formeln für ein erfolgreiches Leben, die du in deiner Freizeit praktizieren kannst. Fall nicht drauf rein, auch wenn es viele Menschen tun. Der Weg zum Leben – zu Gott – ist anstrengend und erfordert volle Aufmerksamkeit.« — Matthäus 7:13-14 nach Eugene Peterson (MSG).
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Zwei Dinge diese Woche

1. Die rosa Apokalypse

Worum es geht: Zwei Filme, »Barbie« und »Oppenheimer«, laufen gleichzeitig in den Kinos an – genannt »Barbenheimer«.

Was man darüber wissen sollte: Die Idee, an einem Kinotag sowohl »Barbie«, eine schräge Fantasie über weibliche Selbstbestimmung, als auch »Oppenheimer«, ein Biopic über den ethisch gequälten Direktor des Manhattan Projects, zu sehen, ist nicht gerade intuitiv. Aber es scheint, als haben Tausende Kinobesucher Lust auf kognitive Dissonanz; Kinobetreiber AMC allein berichtet, dass bisher 40.000 Personen Kinokarten reserviert haben, um beide Filme am selben Tag zu sehen. Es gibt Kinos, die sogar die Spielzeiten verschieben, um dem Trend entgegenzukommen, die sowohl in die existenziellen Qualen eines ausgemergelten Cillan Murphy als Oppenheimer als auch in die ernsthafte, farbenfrohe Unschuld von Margot Robbie als Barbie eintauchen wollen.

Eltern sollten sich darüber im Klaren sein, dass »Oppenheimer« längere grafische Sexszenen enthält und mit einer Länge von drei Stunden als emotional ermüdend eingestuft wird. »Barbie« hingegen wurde von einigen kritisiert, weil er scheinbar progressive politische Ideale vertritt (Bimbo Feminismus und Vietnam verbietet Barbie).

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Gesprächseinstieg: Wenn du zwei Filme hintereinander sehen könntest, welche wären das?
Oppenheimer, der Zerstörer der Welten
Robert Oppenheimer hat die gefährlichste Waffe der Welt erfunden. Die Apokalypse heraufbeschworen. Gibt es dafür eine Rechtfertigung? Wie lebt man damit? Fragen, auf die das hochgehandelte Biopic von Starregisseur Christopher Nolan Antworten sucht.
Unvollkommenheit ist das neue Schönheitsideal
Der „Barbie“-Film ist angelaufen. Regisseurin Greta Gerwig erweckt darin die Barbiepuppe ins Leben. Wer nur die Glitzerparty seiner Kindheit erwartet, wird überrascht sein. Denn es geht um mehr als Traum-Villen, pinke Autos und stilvolle Kleidung.

2. Am seidenen Faden

Worum es geht: Meta’s Twitter-Rivale, Threads, startete mit einem Paukenschlag, zeigt nun jedoch nach nur zwei Wochen sinkende Nutzerzahlen. Berichten zufolge ist die Zahl der täglichen Nutzer von 49 Millionen auf 23,6 Millionen gesunken.

Das bedeutet: Anfangs schien Threads ein benutzerfreundlicher Hub für lustige Memes und leicht zu verfolgende Unterhaltungen unter Freunden zu sein. Innerhalb der ersten vier Tage stieg die Nutzerzahl auf 100 Millionen, ging dann aber stark zurück. Derzeit fehlen im Feed Schlüsselfunktionen wie Emoji-Integration, Trending Topics, Hashtags und ein chronologischer Feed. Obwohl Threads eine Benutzeroberfläche bietet, die Twitter-Nutzer wiedererkennen, arbeitet es nicht exakt wie Twitter. Solange Threads nicht beweisen kann, dass es einen einzigartigen Mehrwert bietet, wird es kaum die Online-Gewohnheiten der Digital Natives – die bereits vom Druck des ständigen Postens belastet sind – verändern. 

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Gesprächseinstieg: Wofür sind soziale Medien gut?

🚌 Präsentiert von Reise-Werk

Achtung, Großgruppen! 🎉 Ab Sommer 2024 erwartet euch unser ChurchCamp Costa Brava XL ⛺️💪.

Genießt Spaniens Costa Brava mit privater Busanreise und inklusiven Nebenkosten. Versorgt euch selbst in unserem schönen, schattigen Gruppencamp (50-82 Plätze, max. 75 empfohlen) mit abschließbarem Küchenhaus und vielen Sportmöglichkeiten.

Unser ChurchCamp, in der malerischen Küstenstadt Caldetas, bietet direkten Meerzugang, lange Strandpromenaden, Shops und 2 Strandbars. Nutzt die vielen Sportmöglichkeiten und besucht Barcelona als Tagesausflug. Entspannt euch im mediterranen Ambiente zwischen Meer und Gebirge. 🏊‍♀️

Weitere Infos zum ChurchCamp CostaBrava
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Song der Woche
»Seven (feat. Latto)« von Jung Kook: Die Solo-Single des südkoreanischen Phänomens Jung Kook erobert die Charts und belegt Platz 1 auf Spotify Global Top 50 und Platz 25 auf Apple Music Global Top 100. Sie wurde während der kreativen Pause seiner K-Pop-Supergruppe BTS herausgebracht. »Seven«, ein geschmeidiges englisches Pop-Liebeslied, ist in expliziter und softer Version verfügbar und thematisiert jemanden sieben Tage die Woche zu lieben. Der Fokus liegt, ahem, mehr auf den physischen Aspekten der Liebe, weniger auf Themen wie Hingabe oder emotionale Bindung (obwohl es eine Zeile über Hingabe gibt). Die sexuellen und expliziteren Texte bedeuten einen Wechsel von Jung Kooks bisher eher zurückhaltendem und sanftem Image als Mitglied der BTS. Für den Text der cleanen Version hier klicken.

Deep Dive in die Lebenswelt junger Menschen

Normalerweise denkt man bei Barbie nicht an Atomkriege. Doch in Greta Gerwigs Adaption könnte Barbie, ähnlich wie Christopher Nolans Oppenheimer, eine Lebenskrise erleben. In einem Trailer unterbricht Barbie eine Party mit der Frage: »Denkt ihr manchmal ans Sterben?«

Sowohl der Atombomben-Erfinder als auch Barbie scheinen hier vor der Idee zu flüchten, dass eine perfekte Welt nur Illusion sein könnte und darunter die Dunkelheit lauert. 

Dieses Muster zeigt sich auch in der Dynamik von Threads. Als Threads zum ersten Mal eröffnet wurde, gab es viele Beiträge wie »Ich hoffe, dass dieser Ort so liebevoll und freundlich bleibt, wie er jetzt ist«. Für einen Moment schien es, als hätten alle den Lebenszyklus der sozialen Medien vergessen. Innerhalb von zwei Wochen wurde mit Threads ein weiterer Raum für unkontrollierte, unmoderierte und sogar schädliche Kommentare geschaffen. Nutzer verlassen die Plattform in Scharen, enttäuscht und etwas überrascht vom Unvermeidlichen. Eine Entwicklung, die so nicht von der Generation Z erhofft wurde.

Hoffnung ist menschlich. Tief in uns glauben wir an eine bessere Zukunft. C.S. Lewis nannte es »die Sehnsucht … den Ort zu finden, wo all die Schönheit herkommt«. Doch wenn unsere Hoffnung in der vergänglichen Struktur dieser Welt verwurzelt ist, kann sie uns enttäuschen. Hoffnung sollte von jemandem kommen, der nicht scheitern kann. Römer 15,13 bezeichnet Gott als »Gott der Hoffnung«, und Psalm 121 zeigt, was wir von ihm erwarten können: »Jahwe behütet dich vor allem Bösen, er bewahrt auch dein Leben.« Unsere Ängste und unser Versagen haben keinen Einfluss auf Gottes beständige Treue. Er verspricht, unsere tiefsten Sehnsüchte zu erfüllen und uns dorthin zu führen, wo alle Schönheit ihren Ursprung hat: in sein eigenes Herz.

Fragen, die ein Gespräch mit deinen Teenagern anregen können: 

  • Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Dinge, auf die Menschen hoffen?
  • Worauf basiert deine Hoffnung?
  • Wie unterscheidet sich die Hoffnung, die Gott verspricht, von der Hoffnung, die unsere Kultur anbietet?

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