Warum nicht alle begeistert sind

2019 landete Regisseur Rian Johnson mit »Knives Out« einen von der Kritik gelobten kommerziellen Erfolg. Johnson schrieb auch das Drehbuch und führte Regie bei dieser Fortsetzung, aber die Rezensionen zu »Glass Onion« waren diesmal durchwachsener.

James-Bond-Star Daniel Craig kehrt hier als Privatdetektiv Benoit Blanc zurück – ein Ermittler, der ebenso entwaffnend charmant wie brillant ist. Während »Knives Out« eine Übung in stilvoller Zurückhaltung war, verfolgt »Glass Onion« einen, sagen wir mal, feurigeren Ansatz.

Das Drehbuch nimmt die amerikanischen Unterhaltungs- und Politik- und Business-Welt auf die Schippe, und das Ensemble aus aufsteigenden und etablierten Stars wie Madelyn Cline (Outer Banks), Edward Norton (Fight Club) und Kate Hudson spielen Satire-Versionen von »typischen« Influencern, Schauspielern, Politikern, YouTubern und Tech-Milliardären.

Freigegeben ist der Film ab 12.

Kurzweilige, vielschichtige Unterhaltung mit cleveren Wendungen und reichlich albernen Momenten. – Daniel, MRJ Team

Wissenswert für Eltern
Dafür, dass der Film auf einer mediterranen Privatinsel spielt, kommt er bis auf eine angedeutete Sex-Szene ohne allzu viel nackte Haut aus; ganz ohne Blut und Kraftausdrücke geht es allerdings nicht zu. Ob du und deine Teens »Glass Onion« unterhaltsam finden oder nicht, hängt wohl vor allem von eurer Vorliebe für das Absurde und leicht Übertriebene ab.