»Sextortion« (Sex-Erpressung) ist in den Schlagzeilen, nachdem ein Teenager aus Michigan durch Selbstmord gestorben ist.

Die Erpresser hatten ein gefälschtes Twitter-Profil eingerichtet, in dem sie sich als attraktives Mädchen ausgaben und mit DeMay sprachen, bevor sie ein Nacktfoto des »Mädchens« an den Teenager schickten, so die Polizei.

Erpressung mit Nacktbildern

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Der Begriff »Sextortion« (Wortkombination aus »Sex« und »Extortion« = Erpressung), bezeichnet eine Betrugsmasche im Internet, bei der Internetnutzer/innen von attraktiven Unbekannten dazu aufgefordert werden, in Videochats wie z. B. Skype nackt zu posieren oder sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen. Die Betrüger/innen zeichnen das delikate Material heimlich auf und versuchen dann, vom Opfer Geld zu erpressen, indem sie mit der Veröffentlichung der Aufnahmen drohen. Quelle: Saferinternet.at

Jordan John DeMay glaubte, dass er über die sozialen Medien mit einem potenziellen Liebespartner chattete. Nach dem Austausch privater Fotos nahm das Gespräch eine Wendung, als die Person am anderen Ende anfing, DeMay zu erpressen, indem sie sagte, sie würde sein sensibles Foto veröffentlichen, wenn er kein Geld dafür bekäme. Die Situation endete tragisch, da DeMay sich lieber das Leben nahm, als sich der drohenden Schande zu stellen. Die Polizei geht davon aus, dass sich alles innerhalb von sechs Stunden abgespielt hat.

Es ist wichtig, mit unseren Kindern und Jugendlichen zu sprechen, um die Anzeichen für diese Art von Erpressung zu erkennen und sie wissen zu lassen, dass kein Foto oder potenziell peinlicher Moment den Preis für ihr eigenes wertvolles Leben wert ist.

Internet-Betrüger aktiv: Polizei warnt vor Erpressung mit freizügigen Videos
In den vergangenen Wochen gingen bei den Zentralschweizer Polizeikorps vermehrt Meldungen von Personen ein, die Opfer von «Sextortion» geworden sind. Sie mahnen zur Vorsicht im Internet.

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