💬 In dieser E-Mail:

  • Game Over: Twitch und YouTube kappen Millionen-Deals mit Gamern
  • Nach dem Abi zum Test: Deutsche Unis misstrauen dem Einser-Abitur
  • Halloween zwischen Popkultur und Religion: Was ist geistlicher Kampf?
  • Kontroverse um Jugendwort »Goofy«: Nutzen junge es wirklich?
  • Sex-Szenen Out: Gen Z möchte mehr platonische Freundschaften in Filmen
  • Social Media wird teurer: Meta präsentiert bezahltes, werbefreies Abo in der EU
  • Trendcheck: Snoopy erobert die Herzen der Gen Z auf TikTok
  • Glaubensperspektive: Britney Spears schmerzhaftes Geständnis

Du machst Mr Jugendarbeit möglich! Danke, dass du dich dafür einsetzt, Jugend zu verstehen, Beziehungen zu stärken und den Glauben zu fördern.

— Andy und das MRJ Team

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Bei Fragen zur Berufung: »The Need is not the Call. The Call is the Call.« — Autor unbekannt
Falls du es verpasst hast
🧒 Generation Alpha Merkmale: Glauben, Werte, Gewohnheiten (MRJ)
🌀 Andacht »Gibt es Wahrheit? – New Age Spiritualität« (MRJ)
👨‍👩‍👧 Andacht »Stress mit meinen Eltern, wie gehe ich damit um?« (MRJ)
🙋‍♂️ Du fragst – Carola antwortet: Leitung der Jugendarbeit abgeben, aber wie? (MRJ)

Drei Dinge diese Woche

1. Aus für Millionen-Deals: Die Streaming-Ära für Gamer geht zu Ende

Worum es geht: Twitch und YouTube verzichten auf lukrative Verträge für Livestreamer. 

Warum das so ist: In den letzten zehn Jahren haben Twitch (Teil von Amazon) und YouTube (Teil von Alphabet) durch saftige Verträge mit populären Streamern ein treues Publikum gewonnen. Doch Streamer haben kürzlich angefangen, auf mehreren Kanälen gleichzeitig zu senden. Dadurch verlieren diese Verträge an Attraktivität. Twitch hat auf der letzten TwitchCon einige Neuerungen vorgestellt. So wird Twitch weniger hoch dotierte Verträge mit Streamern abschließen und strengere Regeln für die Nutzer einführen. Wer sich an Swatting oder Doxing beteiligt, riskiert nun Demonetisierung, Ausschluss oder sogar eine polizeiliche Anzeige.

Gesprächseinstieg: Wie beeinflussen prominente Livestreamer den Gaming-Sektor?

2. Noteninflation

Worum es geht: Einige Universitäten in Deutschland führen spezielle Eignungstests fürs Studium ein, ein Notendurchschnitt von 1,0 beim Abitur reicht ihnen nicht mehr.

Warum: Bereits vor der Pandemie wurde ein starker Trend Richtung bessere Schulnoten beobachtet, der sich in den letzten drei Jahren verstärkt hat. Bis zu fünf Prozent erreichen den Bestnotendurchschnitt von 1,0! Unabhängige Leistungsvergleiche haben aufgezeigt, dass es eindeutig NICHT an klügeren Schülerinnen und Schülern liegt. Im Gegenteil, die Fähigkeiten der heutigen Schülerschaft befinden sich auf dem Sinkflug. Doch viele Lehrer fühlen sich unter Druck gesetzt, jedem Schüler, der einfach nur erscheint und seine Aufgaben erledigt, eine Eins zu geben. Dies hat nicht unbedingt etwas mit der akademischen Leistung zu tun, sondern ist eher eine Reaktion auf die Neigung der Schüler (und Eltern), sich zu bestimmten Noten berechtigt zu fühlen. 

Gesprächseinstieg: Hattest du schon mal den Eindruck, deine Note sei besser als du es verdient hättest? Warum denkst du, hat dir deine Lehrperson so eine gute Note gegeben? Glaubst du, dass jemand, der Jesus viel Raum in seinem Leben gibt, sich mehr Mühe in der Schule gibt?

3. Halloween: Popkultur und geistlicher Kampf

Worum es geht: Dr. Russell Moore betont, dass ein Kulturkrieg nicht mit dem geistlichen Kampf gleichzusetzen ist.

Warum es passt: In der Halloween-Zeit sehen Familien viele gruselige Bilder, wie Zeichentrick-Vampire oder Hexen. Das kann uns vergessen lassen, dass das Böse wirklich real ist und uns schaden möchte. Der geistliche Kampf ist tief im christlichen Glauben verwurzelt. Deshalb sollten wir ideologische Feinde nicht mit geistlichen Feinden verwechseln. Auch wenn wir unterschiedliche Meinungen haben, können diese Personen trotzdem Teil von Gottes Familie und damit unserer Glaubensfamilie werden. Die Bibel sagt, »wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut«. Moore möchte, dass Christen sich daran erinnern und stark bleiben, weil der wichtigste Kampf schon gewonnen ist.

Gesprächseinstieg: Was ist für dich der »geistliche Kampf«?


Das spielen wir gerade mit unseren Teens:

Klask

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Jugendkultur trifft Jesus

»Wir alle müssen Verluste erleben«, ein direktes Zitat aus »Marvel’s Spider-Man 2«, das letzte Woche für die PlayStation 5 veröffentlicht wurde.

Spider-Man wurde mit seiner besserwisserischen, jugendlichen Energie und seinem grenzenlosen Optimismus zu einem der beliebtesten Superhelden aller Zeiten. Doch das bewahrt ihn nicht vor schweren Verlusten, weder in den Filmen noch im neuen Spiel. 

Wie Miles, Peter und Kraven können auch wir uns nicht vor Verlusten schützen. Live-Übertragungen globaler Kriege auf TikTok und Nachrichten rund um die Uhr führen uns das täglich vor Augen.

Doch mitten in Trauer und Verlust gibt Jesus uns Hoffnung: »Das habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt werdet ihr Bedrängnis haben. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.«

Gesprächsanregungen für Teenager:

  • Wie siehst du das Thema Verlust in Spider-Man?
  • Warum gehen Menschen anderen manchmal aus dem Weg, wenn es ihnen nicht gut geht?
  • Was bedeutet es für dich, in Jesus Frieden zu finden?

Das Jugendwort des Jahres 2023 ist »Goofy«


»Goofy« soll tollpatschiges oder albernes Verhalten beschreiben. Auf dem abgebildeten Foto sieht man Kommentare zum TikTok-Account der Tagesschau, die sich zum Online-Voting des Langenscheidt-Verlags äußern. Abgestimmt haben vor allem 10- bis 20-Jährige. Influencer wie Papaplatte (der vermutlich hinter dieser Worteinsendung stand) haben ihre Communitys mobilisiert, um »Goofy« zu pushen, und haben so die Abstimmung möglicherweise beeinflusst.

Die Auswahl des offiziellen Jugendwortes scheint nicht wirklich die tatsächlichen Sprachgewohnheiten der Jugendlichen widerzuspiegeln.

Im MRJ Team hätte »NPC« als Jugendwort des Jahres abgeschnitten. Und ihr dachtet ähnlich: In unserer Umfrage mit 177 Reaktionen erhielt »Goofy« nur 11,3% der Stimmen, während »Side Eye« mit 59,9% und »NPC« mit 28,8% deutlich populärer waren.

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